Alexandra Grant, 46, die Freundin des Hollywood-Schauspielers Keanu Reeves, 55, steht trotz fieser Kommentare zu ihren grauen Haaren. Nicht nur als Style-Statement trägt sie den Silberton, der Grund warum sie ihre Haare nicht mehr färbt, hat mitunter einen ganz ernsten Hintergrund. 

Krebs-Risiko: Darum färbt sie nicht mehr ihre Haare

Auf Instagram teilte die Künstlerin kürzlich einen Artikel des “Newsweek Magazines”, der über eine neue Studie berichtete, bei der der Frage nach dem Zusammenhang zwischen Brustkrebs und Haarfärbemitteln beziehungsweise glättenden Haarprodukten nachgegangen wurde. Laut dieser Studie kann sich bei regelmäßigem Konsum von permanenten Haarfärbemitteln und glättenden Produkten das Risiko einer Krebserkrankung um ca. 60 Prozent erhöhen. 

Wow. Today's news… The numbers are staggering, especially for womxn of color. I went gray prematurely in my early 20's… and dyed my hair every color along the way until I couldn't tolerate the toxicity of the dyes any more. In my 30's I let my hair turn "blonde"… I love and support that every womxn can choose how she wants to look at every age. But/and, if womxn are perishing from beauty standards… then let's talk about those beauty standards. Love to all womxn!

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Unter das Bild schreibt Alexandra Grant: “Ich wurde in meinen frühen 20ern vorzeitig grau und färbte meine Haare in jeder beliebigen Farbe, so lange, bis ich die giftigen Farbstoffe nicht mehr ertragen konnte.” In ihren 30ern entschied sie sich dann für ihren natürlichen grauen Look. 

Wie gefährlich sind Haarfärbemittel?

Haarfärbemittel stehen immer wieder in der Kritik, aber wie giftig sind die chemischen Produkte denn wirklich? Dr. M. Otto und Prof. K.E. von Mühlendahl schreiben dazu bei “Allum”, dass frühe Studien tatsächlich oxidativen Haarfärbemitteln mit einem erhöhten Krebsrisiko in Verbindung brachten. Grund dafür waren vor allem Farbstoffe der aus der Gruppe der aromatischen Amine. Neuere Studien aus den Jahren 2006/2008 können allerdings keinen Zusammenhang zwischen modernen Haarfarben und einem erhöhten Krebsrisiko feststellen. Laut Europäischer Kommission ist die EU der sicherste Markt für Haarfärbemittel. 

Radikaler Haarschnitt

Stars mit Glatze




Bei Allergien lässt sich jedoch eine Verbindung zu den Färbemitteln nicht ausschließen. Gerade Friseure können auf die teilweise chemischen Substanzen in der Haarfarbe reagieren. Wer eine allergische Reaktion ausschließen möchte, sollte vor dem Haare färben unbedingt einen Allergietest machen. 

Verwendete Quellen: Instagram, Newsweek, Allum, Gesundheit.de

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