Größere Augen, höhere Wangenknochen, vollere Lippen, eine Extraportion Glow – an Lena Meyer-Landrut, 30, gäbe es so einiges zu optimieren. Zumindest möchten einem das diverse Instagram-Filter klar machen. Und genau hier liegt das Problem, das auch die Sängerin jetzt öffentlich ankreidet. Denn wo Filter am Werk sind, verschwimmen Realität und Fiktion. Das eigene Selbstbild wird immer kritischer betrachtet, immerhin sehen alle anderen auf Instagram so perfekt aus … Ein Teufelskreis.

Lena Meyer-Landrut appelliert an ihre Follower:innen

In ihrer Instagram-Story teilt Lena jetzt ein und dasselbe Foto von sich, einmal mit Filter, einmal ohne. Und der Unterschied ist bemerkenswert. Auf dem ersten Foto, bei dem technisch nachgeholfen wurde, ist Lenas Nase deutlich schmaler, die Lippen sind voller, die Augen größer und die Haut wirkt glattgebügelt und rosig. 

Das zweite Foto zeigt die "echte" Lena, ohne Filter, ohne Nachbearbeitung. Auch auf diesem Bild ist sie schön, keine Frage, aber eben nicht perfekt. Und das ist auch gut so. "Mein Gesicht sieht eigentlich so aus“, schreibt sie zu dem zweiten Selfie und ergänzt mahnend: "Glaubt den Filtern nicht. Und fangt bloß nicht an, euer Filter-Gesicht besser zu finden als euer echtes." 

Niemand ist perfekt – und das ist auch gut so

Lenas Message ist eindeutig und sie ist wichtig. Denn die "Better"-Interpretin spricht genau jene Zielgruppe an, für die eine solche Warnung entscheidend ist. Die Gen-Z sieht sich tagtäglich mit digital optimierten Körpern und Gesichtern konfrontiert, die suggerieren, Perfektion wäre Normalität. Kleine Makel gelten als Schwächen, werden per App oder Programm retuschiert bis zum Gehtnichtmehr – Individualität ist nicht gewünscht. Gefährlich für all jene, die mit einem weniger ausgeprägten Selbstbewusstsein gesegnet sind.

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