14 Kinder reichen nicht! 100 sollen es sein.

23 Jahre alt und schon 14 Kinder, aber nur eines ist ihr leibliches. Das ist die vollkommen verrückte Welt von Christina Ozturk und ihrer Fußballmannschaft an Babys. Gemeinsam mit ihrem Mann, dem Multimillionär Galip Ozturk, 16 Nannys und den Kindern leben sie in einem noblen Penthouse in Georgien. Hier ist “Leihmutterschaft” legal. Das nutzte Christina und ließ 13 ihrer 14 Kinder von Leihmüttern austragen. Aber das ist erst der Anfang. Denn insgesamt will sie 105 Kinder haben. Wieso? Das erzählt sie unserem Reporter im Video, der sie zuhause besucht hat. Eine Expertin erklärt hier, warum sie bei dieser Geschichte Alarm schlägt.

Psychologin sagt: "Das ist so eine richtige Kinderzucht"

Auf Instagram zeigt Christina Ozturk ihren 92.000 Followern den Alltag mit 13 ungefähr gleichaltrigen Babys und ihrer erstgeborenen Tochter (6). Sie zeigt sich gerne als liebende Mutter und nennt sich auf der Plattform “Batumi_Mama”. Psychologin Katharina Ohana sieht darin ein perfides Spiel, wie sie uns im Interview erklärt: “Es ist als würde sich das Elternpaar eine Kinderarmee züchten. So ein Genpool. Sie lassen ja die Kinder austragen von Leihmüttern, aber die Gene sind ja von ihnen. Das ist so eine richtige Kinderzucht.”

100 Kinder nur für die Berühmtheit?

Aber wofür das Ganze? So viel ist sicher: Berühmt ist die schwerreiche Familie in Georgien eh schon. Christinas Mann gehören viele Hotels, sie selbst arbeitet mittlerweile als Influencerin. Durch den mehr oder weniger ernsthaften Plan über 100 Kinder haben zu wollen, gewinnt das Paar an Aufmerksamkeit.

Psychologin Katharina Ohana ist sich sicher: “Der einzige, der da Entscheidungen trifft, ist sicher der Vater. So wie andere eine Autosammlung haben, hat er eine Kindersammlung. Und eine junge Frau, die sicher finanziell gut abgesichert wird, die macht da einfach mit. Es ist ein grausames Experiment.” Übrigens: eine Leihmutterschaft kostet in Georgien um die 40.000 Euro. Macht also bei zehn Kindern von Leihmüttern 400.000 Euro.

Mutter mit vermeintlich liebevollen Absichten

Christina Ozturk betont während unseres Drehs: “Ich war immer das einzige Kind in meiner Familie. Ich wollte immer Geschwister haben. Irgendwann stand für mich fest: es sollen eine Menge sein. Mein Mann sieht das ganz ähnlich. Zum Glück haben wir uns gefunden! Also wenn mein Mann und ich den Planeten verlassen, dann haben sich die Kinder immer noch.”

So liebevoll der Gedanke der 23-Jährigen klingt, so wenig durchdacht, ist er laut Katharina Ohana: “Sicher haben die Kinder viele Spielkameraden. Aber sie haben wenig Zuwendung von den Eltern und das wird sicher nicht gut gehen. Wir wissen aus kinderreichen Familien, dass für jedes Kind wenig Zeit bleibt. Die Anerkennung, Zuwendung und Aufmerksamkeit, die wir für unsere psychische Entwicklungen brauchen, die kommt mit Sicherheit zu kurz.”

Ob die 23-Jährige und ihr 56-jähriger Mann mit Hilfe von weiteren Leihmüttern tatsächlich die “100-Baby-Marke” angreifen werden, bleibt abzuwarten.


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