Deutschlandweite Aktion geht von Samstag bis Montag

Wer am Sonntag einen Spaziergang durch seine Stadt macht, der könnte sich über Licht in leeren Friseursalons wundern. Der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks ruft die Inhaber der 80.000 heimischen Friseursalons dazu auf, 24 Stunden Licht anzulassen – von Sonntagmorgen bis Montagmorgen, manche Salons dürften schon am Samstagabend damit beginnen.

"Uns steht das Wasser bis zum Hals"

Die Aktion geht bis zum 1. Februar. “An diesem Tag sollten wir ursprünglich wieder öffnen können”, sagt Harald Esser, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks. “Uns steht das Wasser bis zum Hals – wir brauchen endlich schnelle und umfassende Hilfe vom Staat.”

Bei vielen Friseuren seien die Konten leer, sagt der Branchenvertreter. Die Miete und andere Fixkosten müssten weiterbezahlt werden, obwohl es keine Einnahmen gebe.

  • Auch eine verzweifelte Friseurin aus Dortmund hatte sich mit einem tränenreichen Video an die Öffentlichkeit gewandt.
  • RTL hat Kanzleramtsminister Helge Braun mit dem Hilferuf konfrontiert – seine Antwort lesen Sie hier.

Hilfe lässt auf sich warten


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