• „Den Fans etwas zurückgeben“ möchte Pietro Lombardi.
  • Deswegen hat der einstige DSDS-Gewinner ein eigenes Plattenlabel gegründet.
  • Die neue RTL+-Dokusoap-Reihe „Familie Glaube Liebe“ begleitet den Musiker hinter den Kulissen seines Konzerts, auf Heimatbesuch und beim Casten neuer Talente.

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Der Superstar entspannt am Esstisch bei Mama und Papa oder ist aufgeregt vor einem Konzert: Die neue, sechsteilige RTL+-Reihe „Pietro Lombardi: Familie – Glaube – Liebe“ zeigt den „Deutschland sucht den Superstar“-Gewinner von 2011 ganz privat. Nur wenigen Castingstars gelingt es, über viele Jahre so erfolgreich zu bleiben wie er – und manchmal kann er sein Glück selbst kaum fassen.

Dann etwa, als er in den ersten Szenen der Doku in der noch leeren Lanxess-Arena steht, in der er am Abend vor 12.000 Menschen auftreten soll. „Wenn ich hier mal spiele, dann hab‘ ich es geschafft“, habe er sich früher immer gesagt. Und jetzt war es so weit: „Echt krass! So krass, Alter!“ In solchen Momenten spürt man, dass in dem Promi immer noch der Junge von nebenan steckt, der einst etwas unbeholfen mit seinem Keyboard zum DSDS-Casting gekommen war.

Woher Pietros Bodenständigkeit kommt, zeigt sich in der Doku beim Besuch seiner Familie Lanxess-Arena – als er mit Mama, Papa, Bruder und Schwester am Esstisch sitzt, wirkt alles einfach herrlich normal. Er habe eine „perfekte Kindheit“ gehabt, erinnerte er sich, auch wenn er im „Ghetto“ von Karlsruhe-Südstadt mitunter „viel Scheiße gebaut“ und sich als mittleres von drei Kindern manchmal weniger geliebt gefühlt habe als der große Bruder oder die kleine Schwester: „Das war wahrscheinlich nie so – aber mein Kopf war fest davon überzeugt.“ Gedanken, die sicher manch anderes Sandwich-Kind nachvollziehen kann. Und jetzt füllt der kleine Junge von einst ganze Hallen …

Pietro Lombardi wird Castingagent in eigener Sache

Dass Pietro ohne seine treuen Fans nicht dort wäre, wo er ist, ist dem ehemaligen Swarovski-Steinleger sehr bewusst – darum ist es für ihn eine Selbstverständlichkeit, sich regelmäßig Zeit für sie zu nehmen. Etwa, als ihm ein Teammitarbeiter kurz vor dem Konzert erzählt, draußen warte ein Junge im Rollstuhl, dessen größter Wunsch es sei, ihn einmal zu treffen.

„Normalerweise ist man natürlich zehn Minuten vor der Show in so ’nem Tunnel drin und möchte sich fokussieren und konzentrieren“, erklärt Pietro. In dem Fall aber habe er „gar nicht lange nachgedacht und gesagt: okay.“ Und so wechseln die beiden einige Sätze, machen ein gemeinsames Selfie … Ein Tag, den der 13-Jährige sicher nicht so schnell vergessen wird!

Für andere Fans könnte die Begegnung mit Pietro sogar das ganze Leben verändern. Denn der 30-Jährige hat – in Zusammenarbeit mit Universal – ein eigenes Label gegründet und will jungen Talenten die Chance geben, in der Musikbranche Fuß zu fassen: „Es gibt so viele, die gescheitert sind. Und denen möchte ich einfach mit der Erfahrung, die ich über die Jahre gesammelt habe, irgendwie eine Möglichkeit geben.“

Unabhängig von der RTL-Show DSDS, in deren finaler Staffel er 2023 zum dritten Mal in der Jury sitzen wird, rief er darum zu seinem ganz eigenen Casting auf und animierte seine Instagram-Follower dazu, ihm Bewerbungsvideos zu schicken.

„Ich war Riesenfan von ihr!“ Pietro erinnert sich an DSDS-Bewerberin

Gut 500 folgten seinem Ruf, und Pietro hatte sich fest vorgenommen, jedes einzelne Video selbst zu sichten, wie sein Mitarbeiter Dimi Koutousakis verriet. „Bei so vielen Bewerbern wussten wir gar nicht: Wie kriegen wir das noch in seinem Daily Business unter?“ Kriegten sie dann aber offenbar – und prompt gab es eine kleine Überraschung.

Denn unter den Videos war auch das einer alten Bekannten: Tamara Lara Pérez hatte es 2020 als Kandidatin in den DSDS-Auslandsrecall nach Südafrika geschafft, war aber kurz vor dem Einzug in die Liveshows gescheitert – sehr zum Bedauern von Pietro, der die damals 20-Jährige gerne weitergelassen hätte, aber vom Rest der Jury überstimmt wurde: „Ich war Riesenfan von ihr!“ Darum war für ihn klar: Das würde die Erste sein, die eine Einladung zu seinem persönlichen Casting, an dessen Ende ein Plattenvertrag winkt, bekäme. Ob sie die Chance nutzen wird? Sieht man bestimmt in den kommenden Folgen …

(tsch) © 1&1 Mail & Media/teleschau

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