Streit geht über das Geld hinaus

Es geht um Millionen an Erbsumme, aber auch um das Ansehen des 2019 verstorbenen Modezaren. Wer hat mehr Anrecht auf die rund 400 Millionen Euro und wer kannte ihn besser? Karl Lagerfelds Musen Baptiste Giabiconi (31) und Sébastien Jondeau (45) streiten sich um beides.

Wird Karl Lagerfeld nach seinem Tod ausgeschlachtet?

Sie standen Karl Lagerfeld zu Lebzeiten besonders nahe, doch nun sind sie zerstritten. Schuld daran ist nicht nur das liebe Geld sondern auch der Umgang mit seinem Ansehen. Sein ehemaliger Liebhaber Baptiste Giabiconi hatte im Frühjahr die Biographie “Karl et moi”, zu Deutsch “Karl und ich”, herausgebracht und sehr intime Details über den verstorbenen Modeschöpfer preisgegeben. Sein weiterer enger Vertrauter und ehemaliger Assistent Sébastien Jondeau sieht mit dem Buch das Ansehen Karl Lagerfelds beschmutzt. Und das, wo Verschwiegenheit ihm so wichtig gewesen sei.

Jondeau feuert gegen Ex-Lover

So sagte Jondeau der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung”: “Nach Karls Tod traten viele Modemenschen aus der Deckung und schlachteten ihre persönlichen Begegnungen mit dem Großdesigner medial aus.” Und so auch Giabiconi. “Baptiste nutzt es aus, Lagerfeld letzter Liebhaber gewesen zu sein.” Nur arbeite er seinerseits an einer Biografie, um das Ansehen seines Freundes zu retten.

Warten auf das Millionenerbe

Beide Streithähne sind heiße Anwärter auf ein großes Stück des Lagerfeld-Erbes, das immer noch nicht aufgeteilt ist. Und da sollen sich die Haupterben gegenseitig geschnitten haben, berichtet die “Bunte”. So sei angeblich Lagerfelds letzter Liebhaber nicht zur Testamentseröffnung geladen worden. Hier ist das letzte Wort wohl noch lange nicht gesprochen…

Karl Lagerfeld

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