Der britische Streetart-Künstler Banksy erregt mit seinen Werken regelmäßig Aufsehen, bleibt aber ein Phantom. Ein Kollege hat das Versteckspiel angeblich beendet. Dessen Gemälde soll Banksy zeigen, und das sogar hüllenlos.

Sieht so Banksy aus? Eine Berliner Galerie präsentiert jetzt ein Gemälde, das den mysteriösen Streetart-Künstler zeigen soll.

Die hyperrealistische Darstellung des britischen Banksy-Kollegen JPS (Jamie Paul Scanlon) wolle das Geheimnis um Banksys Aussehen offenbaren, wie die Galerie Kultur-Späti am Freitag mitteilte.

Das Werk “The Emperors New Clothes” (Des Kaisers neue Kleider) zeigt einen Mann mit Brille und dunklem Haar, der nackt auf einem Bürgersteig mit einem Spraydose und einer Künstlermappe läuft. Im Hintergrund ist das Aktionshaus Sotheby’s zu sehen.

Eine Bestätigung für die Identität des Künstlers gab die Galerie auf Anfrage nicht, die Darstellung von JPS sei aber glaubhaft, wie eine Sprecherin von Galerist Thomas Potter sagte.

JPS stamme aus dem Ort Weston-super-Mare im Südwesten Englands und sei mit Banksy bekannt. So habe JPS beispielsweise in Weston-super-Mare am Bansky-Projeklt “Dismaland” mitgearbeitet, einer Parodie auf den Freizeitpark Disneyland.

“Facing Banksy” thematisiert die Street-Art-Bewegung

Neben der vermeintlichen Banksy-Darstellung zeigt die Galerie weitere rund 100 Bilder in der Ausstellung “Facing Banksy”, die sich mit der Frage nach der Autorenschaft der Street-Art-Bewegung beschäftigt.

Pünktlich zum Valentinstag hatte Banksy seiner Heimatstadt Bristol ein neues Werk geschenkt: Auf seinem Instagram-Account und seiner Webseite bekannte er sich in der Nacht zu Freitag zu einem Kunstwerk auf einer grauen Hauswand.

Zu sehen ist ein Mädchen, das mit einer Steinschleuder in der Hand Richtung eines riesigen Kleckses aus roten Rosen zielt.

Banksys Identität gibt immer wieder Rätsel auf. Einen Namen machte er sich mit seinen gesellschaftskritischen und meist kontroversen Motiven. Seine Graffiti erscheinen meist überraschend. (dpa/hau)

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Als die Eltern des kleinen Mikail Akar ihrem damals vierjährigen Sohn Fingerfarben zum Geburtstag schenkten, ahnten die beiden noch nicht, welches Talent in ihrem Kind schlummerte. Mikail ist heute ein malendes Wunderkind. Seine knallbunten Bilder erinnern an Werke von Jackson Pollock oder Jean-Michel Basquiat.

Banksy sprüht neues Graffito in Bristol

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