Die Finanzierung einer zukunftsfähigen Sanierung müssen Bauleute nicht alleine stemmen. Denn Bund, Land und Gemeinden unterstützen mit großzügigen Förderungen.

Die wichtigste Förderung für Bauleute ist dieWohnbauförderung des Landes. Sie unterstützt vor allem Maßnahmen, die denEnergieverbrauch des Gebäudes reduzieren. Aber auch Planungsleistungen, dieErneuerung von Elektro- oder Sanitärinstallationen, die Teilung von Wohnungenoder den Zubau von neuem Wohnraum im Zuge einer ­Sanierung. WichtigeVoraussetzungen für die Förderung sind das Gebäudealter (mindestens 20 Jahre)und das Einhalten bestimmter Einkommensgrenzen. Die Förderwerber müssen zudemösterreichische Staatsbürger oder „langfristig aufenthaltsberechtigteDrittstaatsbürger“ sein.

Das Land fördert auch den Heizungstausch.

Die Förderung gibt’s entweder als Barzuschuss oder besonders zinsgünstiges Darlehen. Extra Förderung gibt es für den Einbau einer klimafreundlichen Heizung. Wird eine Öl-, Gas- oder Stromdirektheizung ersetzt, beträgt sie bis zu 6000 Euro im Einfamilien- oder Doppelhaus. Zur Förderung im Mehrfamilienhaus siehe separaten Artikel.

Bis zu 9000 Euro Barzuschuss vom Bund.

Wer nachhaltig saniert, kann auch beim Bund bis zu 9000 Euro in bar abholen. Gefördert werden über die Aktion „Sanierungscheck 2020“ die Dämmung von Außenwänden, Dach und Kellerdecke sowie der Tausch bzw. die Sanierung von Fenstern und Außentüren. Darüber hinaus gibt’s einen Zuschlag für die Verwendung von Dämmung aus nachwachsenden Rohstoffen. Der Umstieg von Öl auf ein klimafreundliches Heizsystem wird mit bis zu 5000 Euro zusätzlich unterstützt.

Auch die Gemeinden lassen sich nicht lumpen.

Auch von etlichen Vorarlberger Gemeinden wird Bauleuten finanziell unter die Arme gegriffen. Meistens unterstützen die Gemeinden die Beratung vor der Sanierung, sei es in Form eines Sanierungskonzepts oder der Sanierungs-VOR-Beratung des Energieinstituts. Diese hilft beim Finden der optimalen Sanierungsvariante und liefert einen belastbaren Kostenrahmen für das Projekt, bevor der Gang zum Planer erfolgt. Einige Gemeinden fördern zudem auch direkt Sanierungsmaßnahmen oder die Inves­tition in erneuerbare Heizsysteme. Ob Land, Bund oder Gemeinden: Der Blick auf die möglichen Förderungen lohnt sich auf alle Fälle – und zwar schon bevor es in die konkrete Planung geht.

Unsere Profis am Energietelefon sind in puncto Förderungen immer am aktuellsten Stand.Eckart Drössler, Leiter der Energieberatung im Energieinstitut VorarlbergF

MehrInfos:

Von Land und Bund gibt es zinsgünstige Darlehen oder Barzuschüsse für die Sanierung.  Etliche Vorarlberger Gemeinden unterstützen Beratungen vor Beginn der Sanierung, einige auch die Umsetzung.

Aktuelle Infos zu allen Förderungen gibt’s am Energietelefon im Energieinstitut Vorarlberg unter 05572 31202-112 oder per E-Mail an [email protected]

Hier finden Sie alle Energieförderungen für Privatpersonen im Überblick.

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