Bommelmützen können mehr als nur gut aussehen!

Mützen sind eine praktische Erfindung: Sie halten uns bei kaltem Herbst-, Winter- und Frühjahrswetter warm und verstecken an Bad Hair Days unsere verzauste Matte. Doch was viele nicht wissen: Auch der große, flauschige Bommel an Pudelmützen hat einen praktischen Hintergrund. Denn dieser dient nicht nur zur Zierde, sondern hat eine wirklich wichtige Funktion.

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Der Bommel ist eine Erfindung aus der Schifffahrt

Als erstes getragen wurde die Bommelmütze nicht etwa von modebewussten Damen, sondern von Matrosen im 19. Jahrhundert. Diese brauchten den Bommel aus einem praktischen Grund. Unter Deck an Bord der Schiffe ist die Deckenhöhe meist sehr niedrig. Wird es dann auf See einmal etwas stürmischer, kann es leicht passieren, dass man sich den Kopf an anstößt. Der Pompom auf dem Kopf diente sozusagen als Stoßdämpfer – und kann natürlich auch heute sehr nützlich sein, wenn uns etwas auf den Kopf fällt.

Nach einer Legende soll Eugénie de Montijo, die Frau von Napoleon dem Dritten, die Erfindung des Bommels angestoßen haben: Als sie durch ein Schiff geführt wurde, soll ein junger Matrose vor ihr salutiert haben. Dieser soll sich dabei so heftig den Kopf angestoßen haben, dass er blutete. Aus Mitleid soll die Kaiserin ihm ihr weißes Taschentuch auf den Kopf gelegt haben – die Geburtsstunde der Pudelmütze.

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