Kurzarbeit, Homeoffice oder/und während der Suche nacheinem neuen Job: Es bietet sich an, die Zeit sinnvoll für Weiterbildungen zunutzen. Berufsanforderungen verändern sich stetig. So können Zusatzqualifikationenauch zum Sprungbrett für die Karriere werden.

LebenslangesLernen: Durch neue Technologien, aber auch geänderte Prozesse oder sichwandelnde Arbeitsaufgaben ist es für Arbeitnehmer(innen) manchmal notwendig,sich weiterzubilden. Hat man für sich selbst einen Bedarf erkannt, sollte mansich gründlich Gedanken machen, welches Ziel man mit der Weiterbildungverfolgen will. Geht es um eine Erweiterung der Fachkenntnisse oder um dasHandwerkszeug für eine Führungsposition? Hier sollte man ehrlich mit sich sein und überlegen, wo die eigenenStärken liegen, bevor man sich mit konkreten Angeboten befasst.

Diverse Angebote

Viele Unternehmenhaben den Wert von kontinuierlichen Weiterbildungen für ihre Mitarbeiter(innen)erkannt und bieten ein vielfältiges internes Schulungsprogramm. Wer hier nichtfündig wird, dem bietet sich der Weg einer privat organisierten Weiterbildung.Auch hier gibt es aber manchmal die Möglichkeit, mit dem/der Arbeitgeber(in)eine Teilfinanzierung zu vereinbaren oder aber sich bei Stellen wie dem WIFIoder dem AMS über Förderungsoptionen zu informieren. Mit Angeboten wieBildungskarenz, Bildungsteilzeit oder Weiterbildungsgeld stehen je nachindividueller Situation und Bildungsziel verschiedene Instrumente zur Unterstützungvon bildungs­willigen Arbeitnehmer(inne)n bereit.

Digitale Lernräume

Vor allem größereUnternehmen verfügen inzwischen oft über breite Schulungsangebote fürMitarbeiter(innen)  oder sogar eineeigene Akademie, die Weiterbildungen organisiert oder teils auch selbstentwickelt. Nicht nur in Pandemiezeiten geht dabei der Trend zu digitalenLernformen wie Webinaren oder auch Selbstlernmodulen, die zeitlich und räumlichflexibel absolviert werden können. Auch breit aufgestellteBildungsinstitutionen wie das WIFI setzen zunehmend oder ergänzend auf digitaleLernplattformen. Daneben existieren zahlreiche Onlineportale, die digitaleKurse zu einer Vielzahl an Themen bieten. Hier ist es allerdings besonderswichtig, auf die Qualität und Seriosität des jeweiligen Anbieters zu achten.

Verschiedene Anlaufstellen

Weran beruflicher Weiterbildung interessiert ist, findet in Vorarlberg ein breitesAngebot vor. Zentrale Anlaufstellen sind hier das WIFI, das rund 1800verschiedene Kurse im Programm hat, sowie das BFI der ArbeiterkammerVorarlberg. Daneben finden sich auch im Kursbuch der Volkshochschulen oder aufder Weiterbildungsplattform für Vorarlberg „Pfiffikus“ berufsrelevanteWeiterbildungen. Einen besonderen Fokus hat der Digital Campus Vorarlberg, derArbeitnehmer(innen) fit für den digitalen Wandel machen will. Neben Kursen zumThema Programmieren oder digitale Transformation gibt es auchOnline-Studiengänge mit akademischem Abschluss. Auch viele Studiengänge der FHVorarlberg lassen sich para­llel zum Beruf absolvieren.

Bildung als Erfolgsschlüssel

Ob Präsenzkurs, digitales Seminar oder berufsbegleitendes Studium: Eine relevante Weiterbildung zahlt sich oft aus und kann zum Sprungbrett für die Karriere werden. Denn die Herausforderungen am Arbeitsplatz verändern sich stetig. Dabei geht es oft um mehr als die fachliche Weiterqualifizierung. Wer sich neben dem Beruf weiterbildet, zeigt damit nämlich nicht nur, dass er sich für sein Fachgebiet interessiert und neuen Entwicklungen aufgeschlossen gegenübersteht, sondern beweist zugleich, dass er auch über wichtige Soft Skills wie Belastbarkeit, Durchhaltevermögen und Organisationsfähigkeit verfügt.

WIFI Vorarlberg
www.vlbg.wifi.at
BFI der Arbeiterkammer Vorarlberg
www.bfi-vorarlberg.at
Volkshochschulen Vorarlberg
www.vhs-vorarlberg.at
Pfiffikus
www.pfiffikus.at
Digital Campus Vorarlberg
www.digitalcampusvorarlberg.at
Fachhochschule   Vorarlberg
www.fhv.at/weiterbildung
www.fhv.at/studium

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