Das sind die besten Twitter-Reaktionen zur 93. Oscar-Verleihung

Glitzer, Glamour und goldene Trophäen: Dafür steht die Oscar-Verleihung! Obwohl 2021 pandemiebedingt alles anders war und das Event kleiner ausfiel, gab es trotzdem einige Momente, über die im Netz gesprochen wird. Nicht nur die Looks auf dem roten Teppich sorgten für Aufsehen, auch die Zeremonie an sich spaltete die Gemüter der Netzgemeinde. Wir haben die besten Twitter-Reaktionen hier für sie zusammengefasst.

Oscar-Preisverleihung wie ein Film?

Wegen den strengen Corona-Regeln fand die Oscar-Verleihung dieses Jahr auf mehreren Bühnen statt. Zentraler Ort war die Union Station in Los Angeles, ein historischer Bahnhof, der gerade aufwändig restauriert wurde. Produziert wurde die Show von Steven Soderbergh (58). Der Regisseur hatte im Vorfeld eine Hollywood-würdige Inszenierung angekündigt: “Die Preisverleihung wird sich anfühlen wie ein Film. Es gibt ein übergreifendes Thema, das während der Gala in unterschiedlicher Form ausgedrückt wird.”

Das bedeutete auch, von einigen alteingesessenen Abläufen abzurücken. Die Schauspieler hatten kein Zeitlimit bei ihren Reden und durften sich so lange bedanken, wie sie wollten. Und der Abend endete nicht mit der Auszeichnung für den “Besten Film”, sondern mit den beiden Hauptdarsteller-Kategorien.

Glenn Close twerkt – mit 74 Jahren

Lustigster Moment der Preis-Verleihung: Glenn Close gab bei einer spontanen Twerk-Einlage alles. Die 74-jährige Schauspielerin gewann zwar keinen Oscar, wird aber trotzdem in den sozialen Netzwerken gefeiert. Denn sie ließ während der Show zu “Da Butt” die Hüften kreisen.

Oscar-Gewinnerin Yuh-jung Youn flirtet mit Brad Pitt

Für Lacher sorgte auch die koreanische Schaupielerin Yuh-jung Youn. Als die 73-Jährige auf die Bühne kam, um ihre Auszeichnung als “Beste Nebendarstellerin” für ihre Rolle in “Minari” entgegenzunehmen, flirtete sie ganz unverhohlen mit Brad Pitt. “Mr. Brad Pitt, es freut mich sehr, Sie endlich kennenlernen zu dürfen. Es hat lang gedauert.”

Und auch sonst hielt Yuh-jung Youn eine der unterhaltsamsten Reden des Abends. Sie dankte ihren beiden Söhnen, die sich immer beschwerten, dass sie so hart arbeiten würde. “Das ist das Ergebnis, weil Mami so hart gearbeitet hat”, sagte sie augenzwinkernd mit dem begehrtesten Filmpreis der Welt in der Hand.

Enttäuschung, weil Chadwick Boseman leer ausgeht

Die Überraschung des Abends: Viele Twitter-User waren enttäuscht, dass Chadwick Boseman bei den Oscars leer ausging. Der Schauspieler, der im August 2020 starb, war posthum für seine hochgelobte Rolle in “Ma Rainey’s Black Bottom” nominiert. Stattdessen gewann Anthony Hopkins die Auszeichnung als “Bester Hauptdarsteller” für seine Rolle in “The Father”.

„Nomadland" gewinnt bester Film und beste Regie

Noch eine Überraschung – aber eine positive: Die Oscars 2021 waren weiblicher, internationaler und diverser als jemals zuvor! Chloé Zhao (39) gewann für ihren Film “Nomadland” den Preis für die “Beste Regie”. Die gebürtige Chinesin ist nach Kathryn Bigelow (gewann 2010 für “The Hurt Locker”) erst die zweite Frau in der 93-jährigen Geschichte der Academy Awards, die die Haupttrophäe bekommt. Und nicht nur das: Das Roadmovie räumte auch in der Kategorie “Bester Film” ab und außerdem wurde Hauptdarstellerin Frances McDormand (63) als “Beste Hauptdarstellerin” ausgezeichnet.

„Beste Hauptdarsteller" war gar nicht vor Ort

Viele Twitter-Usern empfanden das Finale der Show als unwürdig und glücklich. Denn zum einen hielt sich Frances McDormand bei ihrer Dankesrede für die Hauptrolle in “Nomadland” sehr kurz und zu guter Letzt war der “Beste Hauptdarsteller” alias Anthony Hopkins gar nicht vor Ort. Wegen Corona konnte der 83-Jährige nicht in die USA reisen und so blieb Joaquin Phoenix (46) nach seiner Laudatio nichts anderes übrig, als unverrichteter Taten wieder von der Bühne zu gehen.





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