Mit Pop und Rap auf der Überholspur

Charmant, quirlig und ein bisschen schrill – unter dem Namen “Ricky!” brachte Ricky Harris (58) Ende der 90er-Jahre mächtig Schwung in die täglichen TV-Talkshows am Nachmittag. Nach drei Jahren war mit dem Format allerdings Schluss. Bei “Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!” gab es 2016 dann ein Wiedersehen mit dem Moderator. Jetzt macht Rickys Sohn von sich reden. Malik ist 23 Jahre und startet aktuell mit seiner Musik voll durch.

Hype um Malik

In den USA hat er sich mit seinem eigenen Stil aus Pop, Elektro-Einflüssen, Rap und Vocals längst einen Namen gemacht. Und auch hierzulande wird Malik immer bekannter, wird als “Breakthrough”-Artist gefeiert. Die neue Single “Bangin’ On My Drum” (kurz “BOMD”) rangiert bei großen Streaming-Plattformen schon ganz weit vorn. Und nach Maliks Geschmack darf sein Ritt auf der Erfolgswelle gerne weitergehen. Bei Instagram bedankte er sich bei allen Fans für die Unterstützung: “Bitte nicht aufhören, ich kann davon gar nicht genug bekommen.” Jede Menge Support gibt’s natürlich auch von Papa Ricky, der mächtig stolz ist.

Besondere Hymne

Im vergangenen Jahr wurde Maliks Song “Faith” sogar zu einer Hymne der “Black Lives Matter”-Bewegung. “Mein ganzes Leben lang war Rassismus ein omnipräsentes Thema für mich, nicht nur weil ich als schwarzer Amerikaner, der in Deutschland lebt, persönliche Erfahrungen gemacht habe, sondern vor allem durch das, was meine afroamerikanische Familie in den USA tagtäglich erlebt”, so Malik.

Vater Ricky, 1962 in den USA geboren, ging nach seinem Collegeabschluss 1985 nach Deutschland und arbeitete dort für die Hahn Airforce Base als stellvertretender Englisch-Lehrer. 1987 kam er nach München, wo er bis 1992 als Sachbearbeiter bei Bang & Olufsen tätig war. Seine Medien-Karriere startete 1993, als er Supermodel Cindy Crawford bei ihrer “Shape-Your-Body Promotion-Tour” durch Deutschland begleitete.


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