Tests bringen erste Ergebnisse

Die Befürchtungen von Lehrern, Eltern und Schülern scheinen sich zu bewahrheiten: An der Heinrich-Hertz-Schule in Hamburg-Winterhude häufen sich die Infektionszahlen. Mittlerweile gibt es an der Schule schon 29 positiv getestete Schüler und Mitarbeiter – und erstmals in Hamburg sollen sich die Betroffenen auch in der Schule angesteckt haben und nicht außerhalb.

Maskenpflicht jetzt auch im Unterricht

Nachdem am vergangenen Freitag, nach dem ersten Bekanntwerden zweier Corona-Fälle an der Schule, vorsorglich 15 Klassen in Quarantäne geschickt wurden, wurde an der Schule ein Massentest auf das Coronavirus durchgeführt. Die ersten Ergebnisse zeigen: Die Lage ist schlimmer als befürchtet. Bereits 29 Personen haben sich nachweislich infiziert und es sind noch nicht alle Tests ausgewertet. Für alle Schülerinnen und Schüler, die momentan noch nicht vom Ausbruchsgeschehen betroffen sind, wird jetzt für eine Woche eine Maskenpflicht auch im Unterricht angeordnet. Zuvor hatte Welt berichtet.

Teilnahme am Unterricht trotz Symptomen?

Laut Welt sollen sich mehrere Schüler in ihren Familien zuhause unabhängig voneinander angesteckt haben und dann das Virus in die Schule getragen haben. Auch sollen einige Kinder trotz eindeutiger Symptome weiter zur Schule gegangen sein.

Seit Ende der Sommerferien haben sich in Hamburg, die Fälle der Heinrich-Hertz-Schule ausgenommen, 108 Schüler und neun Schulbeschäftigte mit dem Coronavirus angesteckt. Das Hamburger Unternehmen KLT Health reagierte vor ein paar Tagen auf die Zahlen und bietet allen Schulen kostenlose Corona-Tests an.

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