Den Ersten Weltkrieg wollte eigentlich keiner – trotzdem wurde aus einem einzelnen Vorfall ein furchtbarer Krieg. Und Ken Follett fragte sich: Könnte so etwas wieder passieren?

Und was wäre heute die Initialzündung? Darum geht es im neuen Buch des britischen Bestsellerautors, das er gestern in einer virtuellen Pressekonferenz über 100 Journalisten vorstellte.

Ken Follett: Sein Buch “Never” spielt erstmals in der Gegenwart 

“Never” erscheint am 9. November, das Thema ist von aktueller Brisanz: Überall auf der Welt schwelen Konflikte, Demokratien bröckeln, Staaten wollen Einfluss nehmen. Über der Welt liege eine Atmosphäre der Gefahr, wie er sie bisher nicht kannte, sagte der 71-jährige Autor.

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Also wandte Follett sich von seinen bisherigen Genres – Thriller und historische Romane – ab, um erstmals ein Buch zu verfassen, das in der Gegenwart spielt, und außerdem “das beste Buch, das ich je geschrieben habe” ist, wie er unbescheiden sagte.

Folletts “Never”: Ist die fatale Kettenreaktion noch zu stoppen?

Ob es darin zum Dritten Weltkrieg kommt, verriet er freilich nicht. Aber so viel: Mit einer gestohlenen amerikanischen Drohne wird eine Stadt in Afrika dem Erdboden gleichgemacht. Ein Vergeltungsschlag droht – und damit Krieg.

Vier Helden – eine amerikanische CIA-Mitarbeiterin in Tschad, die Präsidentin der USA, ein chinesischer Top-Spion und ein Undercover-Ermittler in den Reihen von Terroristen – versuchen, eine fatale Kettenreaktion zu stoppen.

Die Schauplätze führen vom Weißen Haus über Europa und die Sahelzone nach Peking. Eine Verfilmung liegt in der Luft. Aber Fans müssen sich erstmal bis zum Herbst gedulden.

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