Wie nah ist Til Schweiger mit seinem Statement an der Querdenker-Szene?

Schauspieler Til Schweiger (57) hat für einen Wirbel gesorgt, indem er die Corona-Impfung von Kindern “entsetzlich” nannte. RTL hat einen Experten für die Ideologien von Verschwörungstheorien befragt. Rückt Schweiger mit der Entgleisung und seinem Engagement in einer neuen Doku in große Nähe zur Querdenker-Szene?

Das sagt ein Experte zu Schweigers "Entsetzlich"-Aussage

In einem Trailer zu der Dokumentation “Eine andere Freiheit” widerspricht Schweiger mit seiner Aussage den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO). Die “CeMAS” (Center für Monitoring, Analyse und Strategie), eine gemeinnützige Organisation für interdisziplinäre Expertise zu Themen wie Verschwörungsideologien, Antisemitismus und Rechtsextremismus, ordnet dieses Statement auf RTL-Anfrage hin nun ein. “Leider hat es nicht überrascht, dass sich Til Schweiger in diesem Trailer so äußert – vor kurzem veröffentlichte er noch Fotos mit Boris Reitschuster und bezeichnete ihn dort als ‘seinen Helden’. Boris Reitschuster ist als Journalist insbesondere in der Szene rund um Querdenken aktiv, hat zahlreiche Falschinformationen um die Impfung und das Coronavirus verbreitet und ist derzeit eine der reichweitenstärksten Personen des verschwörungsideologischen Milieus”, schreibt uns Josef Holnburger, Geschäftsführer der CeMAS.

Interessant dabei auch, wie der Experte die Rolle der Menschen einordnet, die an der Doku beteiligt sind, für die Schweiger die Werbetrommel rührt.

Auch die Macher der Doku vertreten Positionen wie Querdenker-Journalist Boris Reitschuster

“Auch die weiteren Beteiligten des Filmprojekts, z. B. Dietrich Brüggemann, sind mit ähnlichen Aktionen aufgetreten und haben sich ähnlich positioniert”, schätz der Experte für die Verschwörungs-Szene ein.

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