DerStandort benötigt eine Fitnesskur.

Die aktuellen Konjunkturprognosen zeigen, dass inden kommenden beiden Jahren die Wachstumsdynamik abnimmt und wir mitzunehmenden Risiken konfrontiert sind. Auch wenn die Binnenkonjunktur noch gutläuft, spürt unsere exportstarke Wirtschaft globale Entwicklungen wieHandelskonflikte und Protektionismus und ist auch vom sich eintrübendeninternationalen Umfeld betroffen.

Deshalbist es wichtig, jetzt mit einer Fitnesskur für den Standort zu beginnen. Wirbenötigen kein Konjunkturpaket, aber geeignete Werkzeuge, die rasch undzielgerichtet helfen. Das heißt: Investitionsanreize, Entlastung sowieBürokratieabbau, um unseren Standort gegen die Gefahren der globalenKonjunktur-Abschwächung zu rüsten. Denn als kleine, offene Volkswirtschaft miteinem hohen Export-Anteil ist Österreich besonders davon abhängig, aufinternationalen Märkten erfolgreich zu sein.

Gleichzeitig wird es wichtig sein, den Konsum zustärken. Gerade im nächsten und übernächsten Jahr braucht es Entlastungen fürMitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es braucht mehr „Netto vom Brutto“.

Das Rezept dafür ist eine standortfreundlichePolitik, die eine Steuersenkung genauso wie die Zukunftsthemen Bildung undInnovation im Fokus hat. Davon profitieren die Unternehmerinnen undUnternehmer, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – sprich: das ganze Land.Weil Wirtschaft wir alle sind. Gemeinsam schaffen wir das.

Harald Mahrer, Präsident der
Wirtschaftskammer Österreich (WKO). 

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