Beim Eurovision Song Contest am Samstagabend musste nicht nur Jendrik Sigwart Kritik einstecken. Auch Barbara Schöneberger bekam Häme und Spott zu spüren – allerdings nicht für ihre Moderation, sondern für ihr Kleid.

Denn für die Bekanntgabe der zwölf Punkte wirft sich die 47-Jährige jedes Jahr besonders in Schale. 2019 moderierte sie zum Beispiel in einem Kleid in Pink und Orange. Dieses Jahr setzte Barbara Schöneberger auf schlichtere Farben. Dezent war das Outfit aber keineswegs. Ganz im Gegenteil. Zwischendurch war der Look der Moderatorin sogar Gesprächsthema Nummer eins unter den deutschen ESC-Fans.

“Geschmacksmäßig auf dünnem Eis”

Das knallige Ensemble aus pinker Rüschenbluse mit Schärpe und Applikationen aus den Länderflaggen der Teilnehmer zum hohen schwarzglänzenden Rock, das Barbara Schöneberger gewohnt selbstironisch als “geschmacksmäßig auf dünnem Eis” bezeichnete, bekam auf Twitter jedoch mehr Spott als Komplimente. 

So schrieb zum Beispiel ein User: “Das Kleid, was Barbara Schöneberger heute trägt, tut aber auch nix für sie.” Auch “Ich weiß jetzt, woran es liegt, dass es nix wird beim ESC – am Outfit von Barbara Schöneberger” ist auf Twitter zu lesen. Ein anderer Zuschauer verglich das Kleid mit einem Waschmaschinenüberwurf. 

“Ihr Outfit ist so schrecklich wie jedes Jahr”, meinte eine weitere Zuseherin. In unserer Fotoshow können Sie einen Blick auf ihre ESC-Looks der vergangenen Jahre werfen. Tatsächlich setzte die heute 47-Jährige auch schon früher nicht immer auf vorteilhafte Kleider. 

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Drei Punkte für Deutschland, Sieg für Italien

Spott und Häme gab es am Samstagabend auch für Jendrik Sigwart. Der 26-Jährige trat beim ESC für Deutschland an. Der Musicaldarsteller bekam für seinen Auftritt jedoch nur drei Punkte und belegte damit gerade einmal den vorletzten Platz. Zu seiner ESC-Pleite hat sich der Musiker bereits geäußert. 

Italien hingegen gewann den 65. Eurovision Song Contest. Die Rockband Måneskin bekam vor allem die meisten Stimmen der Zuschauer und sicherte sich somit den ersten Platz. Eine Szene der Band sorgte jedoch für Wirbel im Netz. Einige fragten sich, ob der Frontmann etwa live im TV Drogen konsumiert hat.

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