Der Schlagerstar spricht offen über den Tod

Howard Carpendale sprach in einem Interview offen über den Tod: „Wir gehen damit alle falsch um. Wir müssen diese ewige Angst vor dem Tod ablegen.“

Der Schlagerstar bereitet sich gut auf das Ende seines Lebens vor: So führt er nach eigenen Angaben diverse Abschiedsgespräche – unter anderem mit Ehefrau Donnice.

Aber auch mit seinen beiden Söhnen (hier mit Wayne Carpendale).

So nachdenklich haben die Fans Howard Carpendale, 75, bislang wohl selten erlebt. In einem Interview sprach der Schlagerstar nun über das Ende des Lebens …

  • Howard Carpendale sprach kürzlich offen über den Tod
  • Der „Hello Again“-Interpret erklärte, dass man sich nie sicher sein könne, wie lange man noch lebt
  • Auch mit Sterbehilfe habe sich der Musiker bereits auseinander gesetzt

Howard Carpendale: Offene Worte über den Tod

Obwohl der Tod zum Leben dazu gehört, möchten sich die wenigsten Menschen Gedanken darüber machen. Anders ist es bei Howard Carpendale: Im Interview mit „Die Neue Post“ sprach der 75-Jährige jetzt darüber, wie er sich auf das Ende seines Lebens vorbereitet und stellte klar:

Ich bin ein sehr realistischer Mensch. Man weiß nie, wie lange man noch hat. Es gibt ein paar Menschen auf dieser Erde, denen ich einfach Danke sagen möchte.

Wen Howard Carpendale damit meint? Vor allem seine Frau Donnice Pierece. Erst vor wenigen Wochen offenbarte der Musiker, dass seine Liebste jahrelang alkoholabhängig war. Im Interview mit der „Bild am Sonntag“ verriet er: „Es ging oft um Leben und Tod“. Doch die 65-Jährige ist nicht die einzige: „Ich möchte ganz gerne, dass meine Frau und meine Ex-Frau und meine beiden Söhne und andere Menschen, mit denen ich eng befreundet bin, dass die einfach, wenn dieser Tag kommt, wissen, ich hatte nichts zu bereuen, was diese Bekanntschaft angeht“, so die ehrlichen wie tiefgründigen Worte des 75-Jährigen.

Howard Carpendale: „Müssen die Angst vor dem Tod ablegen“

Was für Howard Carpendale besonders schwierig sei? „Das Schlimme ist, die wollen es nicht wissen, weil: ‚Du lebst noch lange.‘ Aber nein, ich weiß nicht, wie lange ich lebe und deswegen suche ich diese Gespräche.“ Aus diesem Grund habe der Sänger neben besagten Abschiedsgesprächen auch schon weitere Vorkehrungen getroffen und sich mit Themen, wie seinem Testament und Sterbehilfe beschäftigt:

Warum soll man nicht die Möglichkeit haben, selbst zu entscheiden, wie man sich von dieser Welt verabschieden möchte? Ich glaube, wir gehen damit alle falsch um. Wir müssen diese ewige Angst vor dem Tod ablegen.

Eine Einstellung, die wahrscheinlich viele Schlagerfans zum Nachdenken anregen wird.

Verwendete Quellen: Die Neue Post, Bild am Sonntag

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