Keith Richards arbeitet an Stones-Aufnahmen, wird aber auch bald wieder mit Steve Jordan und den „X-Pensive Winos“ zusammen sitzen.

Im Interview mit dem „RollingStone“-Magazin verriet der Musiker, ob das seine Art ist, neue musikalische Herausforderungen zu suchen. Dazu sagte der 76-Jährige: „Herausforderungen? Um ganz ehrlich zu sein, habe ich damit nichts mehr am Hut. 2020 war ein seltsames Jahr. So ein Jahr habe ich schon sehr lange nicht mehr erlebt. Man improvisiert eben und versucht irgendwie seinen Weg durch das Chaos zu finden.“ Weiter erklärte der Musiker, was für ihn das Unangenehmste an der Quarantäne war. Dazu sagte er: „Dass es kein Publikum mehr gibt. Was natürlich für jede Band ein Problem ist, vor allem für junge Bands, die nun überhaupt keine Gigs mehr spielen können. Das ist schon hart, aber irgendwie müssen wir uns da durchbeißen. Musik für andere Menschen zu machen ist nun mal unser Beruf.“

Keith Richards erklärte auch die spezielle Verbindung, die er zu Chuck Berry hat. Er wurde nämlich 1972 von der Bühne des Palladiums geworfen, nachdem er mit ihm zusammen aufgetreten war. Dazu sagte der Musiker: „Jajaja, wobei ich meinerseits genauso kurz davorstand, ihn von der Bühne zu werfen. Chuck und ich hatten schon eine sehr bodenständige Beziehungzueinander. Am Ende mochten wir uns sehr gern, aber um an diesen Punkt zu kommen, mussten wir uns erst mal gegenseitig den Stinkefinger zeigen. Weil … Ach, ich weiß auch nicht warum. Ich bin jedenfalls stolz, dass ich mit diesem Mann arbeiten durfte.“

Foto: (c) Landmark / PR Photos

Quelle: Lesen Sie Vollen Artikel