Selbst ein Toter verbietet Donald Trump die Benutzung seiner Musik bei Wahlkampfveranstaltungen: Die Nachlassverwaltung von Leonard Cohen hat nämlich erst kürzlich darauf hingewiesen, dass der verstorbene Musiker explizit ablehnt, dass Trump in irgendeiner Form seinen Song „Hallelujah“ verwenden darf. Das hat den US-Präsidenten natürlich nicht davon abgehalten, genau dies vergangenen Donnerstag (27.08.) bei der Republican National Convention zu tun.

Die Nachlassanwältin Michele L. Rice zeigte sich bestürzt darüber. Laut dem „Rolling Stone“ sagte sie dazu: „Wir sind überrascht und bestürzt, dass der RNC trotzdem fortfährt, mit dem Wissen, dass der Cohen-Nachlass den Antrag auf Nutzung des Songs und ihren ziemlich dreisten Versuch, ‚Hallelujah‘, eines der wichtigsten Lieder im Cohen-Liederkatalog, zu politisieren und auf so ungeheuerliche Weise auszunutzen, ausdrücklich abgelehnt hat. Hätte der RNC einen anderen Song angefragt, ‚You Want it Darker‘, für den Leonard 2017 einen posthumen Grammy gewonnen hat, hätten wir die Genehmigung dieses Tracks in Betracht gezogen.“

Donald Trump ist bekannt dafür, Songs von Künstlern zu verwenden, die ihm das explizit verboten haben. Deswegen haben einige Musiker rechtliche Schritte gegen ihn eingeleitet.

Foto: (c) Albert L. Ortega / PR Photos

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