Am 27.11. bringen „Massendefekt“ ihr neues Album „Zurück ins Licht“ raus. Im Vergleich zu den Vorgängern „Pazifik“ und „Echos“ klingt dieses härter.

Im Interview mit „awayfromlife.com“ verriet Sänger Nico, woran das liegt. Er sagte: „Ich versuche mal zu erklären, warum das Album etwas härter klingt: Zu Beginn der Albumproduktion hatten wir einige Songs geschrieben, die sehr poppig waren. Die fanden wir zwar gut, wir wollten aber unsere Punkrock-Attitüde nicht verlieren, weswegen wir im Anschluss unterbewusst immer einen gewissen Rotz mit reingebracht haben. Bei Songs wie „Es war schon immer so“ oder „Totes Land“ z.B. haben wir dann etwa ein krasses Schlagzeug-Tempo reingebracht, was es auf Pazifik so nicht gab. Deshalb freut es mich, dass du das sagst, wir wollten nämlich tatsächlich möglichst hart und möglichst viel Punkrock in der Produktion haben. Seit nem Jahr hören wir das Album jetzt in verschiedensten Versionen durch und da verliert man als Band natürlich irgendwann die Objektivität.“

Im Songwriting geht es bei „Massendefekt“ sehr demokratisch zu. Ob das immer so einfach ist, dazu sagte Nico noch: „Klar kam das schonmal vor, dass kontrovers über manche Sachen diskutiert wird und vielleicht auch mal jemand eingeschnappt aus dem Raum rausgeht. Natürlich versuchen wir möglichst demokratisch zu sein, aber wie das in einer Demokratie nunmal ist, werden manche Entscheidungen einfach zu Gunsten des Produkts getroffen. Letztlich darf aber jeder seine Ideen einbringen und wenn jetzt beispielsweise jemand mit einem Text ankommt, den er aus persönlichen Gründen genauso gesungen haben will, versuchen wir das auch umzusetzen.“

Foto: (c) LooMee TV

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