Noah Becker hat 7.500 Euro als Wiedergutmachung erhalten. Ein AfD-Mitarbeiter hatte ihn auf Twitter rassistisch beschimpft. Nun kam es zu einer außergerichtlichen Einigung.

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Jens Maier hat nach einem auf seinem Twitter-Konto verbreiteten rassistischen Tweet 7.500 Euro Schmerzensgeld an den Künstler Noah Becker gezahlt. Mit diesem Vergleich sei der Rechtsstreit zwischen dem Sohn von Tennislegende Boris Becker und dem Politiker beendet, berichtete das Nachrichtenmagazin “Spiegel” am Montag.

Anwalt von Maier: Zahlung ist die “klügere Variante”

Der Anwalt von Noah Becker sagte dem Magazin, Maier habe das Geld “pünktlich überwiesen”. Er habe auch die Anwaltskosten von Becker übernommen. Auch Maiers Anwalt bestätigte die Zahlung, diese sei die “klügere Variante” angesichts des Kostenrisikos bei einem weiteren Rechtsstreit gewesen.

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Ursprünglich wollte Becker 15.000 Euro Schmerzensgeld, weil er auf Maiers Twitter-Konto als “kleiner Halbneger” verunglimpft worden war. In erster Instanz bekam Becker Recht, Maier ging dagegen aber in Berufung. Der AfD-Abgeordnete hatte stets angegeben, ein Mitarbeiter sei für den Tweet verantwortlich.

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