Alena Gerber war früher "klapperdürr und ausgemergelt"

Model Alena Gerber (30) wurde oft damit konfrontiert, dass sie zu dünn sei. In einem ungewohnt offenen Instagram-Beitrag verrät sie nun, wie schlecht es ihr wirklich vor wenigen Jahren ging – und warum das Model es vor lauter Kummer einfach nicht schaffte, zuzunehmen.

"Meine Mama sagte mir, dass das Strahlen in den Augen verloren gegangen sei. Das tat weh."

Facebook erinnerte das Model an ein Bild von vor fünf Jahren. Es sind Polaroid-Fotos, die das Model im Bikini zeigen – „klapperdürr“, wie sie selbst sagt.  „Wenn ich diese Fotos heutzutage sehe, fass’ ich mir nicht nur an den Kopf, ich muss ihn regelrecht schütteln“. Das Model erzählt, dass sie damals zu verschiedenen Ärzten gegangen sei, „um herauszufinden, warum mein Körper nichts ansetzt.“ Vor allem, weil für sie sowas wie Eis stets attraktiver war, als Lowcarb und gesunde Ernährung. Der Grund für ihr Fliegengewicht: Stress durch Jetset, viele Jobs, keine Routine, fremde Menschen.

„Es hat Jahre gedauert bis ich verstanden habe, dass es darum im Leben nicht geht. Mein Körper hat funktioniert, er war stark genug, das auszuhalten, aber zu welchem Preis? Nahrung wurde nur als schnelle Energiequelle gesehen und genauso sah ich aus: ausgemergelt, schlechte Haut.

Besonders ein Kommentar hat dem Model dann einen zentralen Denkanstoß gegeben: „Meine Mama sagte mir irgendwann, dass das Strahlen in den Augen verloren gegangen sei, das mich immer ausgemacht hat. Und das tat weh.“

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Hallo Alle miteinander. Facebook hat mich gerade an einen Beitrag von vor 5 Jahren erinnert. Das waren Bikini Polaroids für meine Modelagentur, aufgenommen für einen Kunden der mich tatsächlich auch gebucht hat. Wenn ich diese Fotos heutzutage sehe, fass ich mir nicht nur an den Kopf, ich muss ihn regelrecht schütteln. Worüber genau, darauf gehe ich jetzt besser nicht ein, da es immer noch die Industrie ist in der ich tätig bin, aber ihr versteht ….😉 Mein Körper war jahrelang dermaßen klapperdürr, ich bin mir dessen auch bewusst gewesen und rannte von Arzt zu Arzt, (insgesamt war ich bei Dreien), um herauszufinden warum mein Körper nichts ansetzt. Die Öffentlichkeit unterstellte mir dass nicht genug gegessen habe, aber wer mich kennt weiß dass das Weis Gott nie zutraf. Es gab Zeiten in denen ich Ben&Jerrys in der Mikrowelle geschmolzen habe, von Lowcarb oder aber leider auch einer gesunden Ernährung war ich soweit weg wie Trump von Obama. Ich war einfach unglücklich, stetig auf der Flucht, berufsbedingt nur im Flugzeug und an fremden Orten, immer mit fremden Menschen und neuen Umständen, Tag ein Tag aus. Und ich will dieses Leben oder den Beruf den ich gewählt habe auf keinen Fall schlecht reden, manch einer kommt gut damit klar, aber insbesondere Frauen (Danke, Arzt#3!!) sind einfach nicht dafür konstituiert wie ein Jäger durch die Welt zu rennen, Wir brauchen Kontinuität und einen einigermaßen geregelten Alltag. Ich aber war stets erreichbar, wenn mein Telefon Klingelte ließ ich alles stehen und liegen und bin zur nächsten Buchung geflogen. Es hat Jahre gedauert bis ich verstanden habe dass es darum im Leben nicht geht. Mein Körper hat funktioniert, er war stark genug das auszuhalten, aber zu welchem Preis? Jegliche Art von Ruhe ging im ab, Nahrung wurde nur als schnelle Energiequelle gesehen und genauso sah ich aus. Ausgemergelt, schlechte Haut, meine Mama sagte mir irgendwann dass das Strahlen in den Augen verloren gegangen sei, das mich immer ausgemacht hat. Und das tat weh. Ich habe verstanden dass ich etwas ändern muss, aber wusste nicht was. Als Selbstständige habe ich mir keine Pausen&Verdienstausfälle gönnen wollen(weiter geht’s in den Kommentaten)

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Hallo Alle miteinander. Facebook hat mich gerade an einen Beitrag von vor 5 Jahren erinnert. Das waren Bikini Polaroids für meine Modelagentur, aufgenommen für einen Kunden der mich tatsächlich auch gebucht hat. Wenn ich diese Fotos heutzutage sehe, fass ich mir nicht nur an den Kopf, ich muss ihn regelrecht schütteln. Worüber genau, darauf gehe ich jetzt besser nicht ein, da es immer noch die Industrie ist in der ich tätig bin, aber ihr versteht ….😉 Mein Körper war jahrelang dermaßen klapperdürr, ich bin mir dessen auch bewusst gewesen und rannte von Arzt zu Arzt, (insgesamt war ich bei Dreien), um herauszufinden warum mein Körper nichts ansetzt. Die Öffentlichkeit unterstellte mir dass nicht genug gegessen habe, aber wer mich kennt weiß dass das Weis Gott nie zutraf. Es gab Zeiten in denen ich Ben&Jerrys in der Mikrowelle geschmolzen habe, von Lowcarb oder aber leider auch einer gesunden Ernährung war ich soweit weg wie Trump von Obama. Ich war einfach unglücklich, stetig auf der Flucht, berufsbedingt nur im Flugzeug und an fremden Orten, immer mit fremden Menschen und neuen Umständen, Tag ein Tag aus. Und ich will dieses Leben oder den Beruf den ich gewählt habe auf keinen Fall schlecht reden, manch einer kommt gut damit klar, aber insbesondere Frauen (Danke, Arzt#3!!) sind einfach nicht dafür konstituiert wie ein Jäger durch die Welt zu rennen, Wir brauchen Kontinuität und einen einigermaßen geregelten Alltag. Ich aber war stets erreichbar, wenn mein Telefon Klingelte ließ ich alles stehen und liegen und bin zur nächsten Buchung geflogen. Es hat Jahre gedauert bis ich verstanden habe dass es darum im Leben nicht geht. Mein Körper hat funktioniert, er war stark genug das auszuhalten, aber zu welchem Preis? Jegliche Art von Ruhe ging im ab, Nahrung wurde nur als schnelle Energiequelle gesehen und genauso sah ich aus. Ausgemergelt, schlechte Haut, meine Mama sagte mir irgendwann dass das Strahlen in den Augen verloren gegangen sei, das mich immer ausgemacht hat. Und das tat weh. Ich habe verstanden dass ich etwas ändern muss, aber wusste nicht was. Als Selbstständige habe ich mir keine Pausen&Verdienstausfälle gönnen wollen(weiter geht’s in den Kommentaten)

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"Das alles ist es nicht Wert"

Heute – vor allem durch ihre Mutterrolle – haben sich Prioritäten verschoben. Alena Gerber zieht ihren Ausgleich aus der entspannenden Zeit mit Ehemann Clemens Fritz (38) und ihrer Tochter (2). Und wenn es dann doch mal stressig wird: „Habe ich heute den Mumm das auszusprechen.“

Damit es ihren Follower nicht so ergeht wie ihr, gibt sie ihnen einen wertvollen Rat mit: „Liebe Mädchen, bitte lasst euch nicht blenden und in falsche Richtungen leiten. Das alles ist es nicht wert. Träumt vielleicht nicht unbedingt davon Model oder “Influencer” zu werden, sondern träumt einfach davon, eines Tages sagen zu können “ich mag mich so wie ich bin und ich starte jeden Morgen mit einem guten (und keinem gestressten) Gefühl in den Tag.”

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