Sie zerbrach fast am berühmten Nachnamen

Allegra Versace wieder aufgetaucht: Das wurde aus dem traurigen reichen Mädchen

Was aus dem traurigen reichen Mädchen wurde

Und plötzlich ist sie wieder da – Allegra Versace! Das Mädchen mit dem weltberühmten Nachnamen. In der Modewelt ist Versace, die Luxus-Marke mit dem Medusakopf, eine Ikone. Für Allegra war der Name immer eher Fluch als Segen. Sie war gerade einmal elf Jahre alt, als ihr geliebter Onkel Gianni Versace 1997 ermordet wurde und sie 50 Prozent des Imperiums erbte. Ihre unbeschwerte Kindheit war damit schlagartig vorbei. Allegra rutschte in die Magersucht und zog sich komplett zurück. Jetzt ist die heute 36-Jährige erstmals wieder in der Öffentlichkeit aufgetaucht. Die seltenen Aufnahmen gibt es im Video.

Allegra Versace war plötzlich Haupterbin von Versace

Rückblick: 1978 präsentierte der italienische Designer Gianni Versace seine erste Kollektion. Die Mode des Italieners wurde schnell erfolgreich und sehr beliebt bei den Stars. Er war quasi der Erfinder der Supermodels in den 90ern, engagierte unter anderem Kate Moss (48), Naomi Campbell (52) und Claudia Schiffer (52) gleichzeitig für seine Modeschauen.

Gianni war auf dem Höhepunkt seiner Karriere, als er am 15. Juli 1997 auf den Treppen seiner Villa in Miami erschossen wurde. Der Täter: Andrew Cunanan, ein Stricher und Serienmörder, der sich selbst acht Tage später umbrachte. Sein Motiv bleibt bis heute unklar. Besonders hart war Giannis Tod für seinen Lebensgefährten Antonio, seine Geschwister Donatella und Santo sowie seine Lieblingsnichte Allegra. Die damals Elfjährige wurde völlig überraschend Haupterbin von Versace. Der Verlust ihres Onkels und die indirekte Verantwortung, die seit jeher auf dem jungen Mädchen lasten, ließen sie schwer krank werden.

„Ich wollte ein Niemand sein, nicht erkannt werden!"

In einem Interview mit der italienischen Zeitung „La Repubblica“ sprach Allegra vor einigen Jahren erstmals öffentlich über ihre Magersucht. Damals verriet sie, dass sie in den schlimmsten Zeiten der Erkrankung nur noch 32 Kilo gewogen habe und dem Tod näher war als dem Leben. Sie habe den Druck, als Erbin eines 400-Millionen-Vermögens aufzuwachsen, schlichtweg nicht mehr ausgehalten, so Allegra: „Ich wollte ein Niemand sein, nicht erkannt werden. Wo ich hinging – ich war ‚Versace’. Ich konnte nicht entkommen, das hat mich verletzt.“

Das habe sie in die Magersucht getrieben. „Ich war verloren in Gedanken, konnte der Realität nicht begegnen, habe meine Augen abgewendet. Ich wollte am liebsten unsichtbar sein“, sagte die Italienerin. Jahrelang habe sie im Dunkeln gelebt – bis jetzt! (tma)

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