Mit gleich zwei neuen Alben erfreut Beatrice Egli momentan ihre Fans. Auf einem davon findet sich der Song „I.N.S.T.A.“, in dem auch Helene Fischer besungen wird. Mit „Promipool“ spricht Beatrice Egli über das Lied und Fernsehauftritte in Zeiten von Corona. 

„Nur bei Helene ist es leider still, Ich vermisse dich“, heißt es im neuen Song „I.N.S.T.A.“ von Beatrice Egli (32), gemeint ist natürlich Helene Fischer (36), die lange eine Social-Media-Pause machte. Bei manchen Zuhörern kam diese Textzeile als ein Seitenhieb an. Im Interview mit „Promipool“ erklärt Beatrice im Gespräch über ihre neuen Alben, was sie wirklich über Helene Fischer denkt. 

„Promipool“: Hallo Beatrice, weshalb kam dein Album „Bunt“ mitten in der Coronakrise raus? 

Beatrice Egli: Die Songs sind währenddessen entstanden. Für mich war der Moment erst einmal eine Schockstarre, aber danach bin ich komplett in die Musik geflüchtet und das hat wahnsinnig gut getan und hat mich wieder bestärkt. Ich hoffe, dass es vielen Menschen genau so ging wie mir, dass Musik einfach vergessen lässt und gerade in der vielleicht nicht so rosigen Zeit die Welt ein bisschen bunter macht. 

Gleichzeitig kam dein Best-of-Album „Mini Schwiiz, mini Heimat“. War das schon länger geplant? 

Das Best-of-Album war schon lange in der Planung. Die neuen Songs dazu sind aber in Corona-Zeiten entstanden und der Titel „Bunt“ auch. 

Was hat mehr Spaß gemacht, auf Deutsch oder Schwyzerdütsch zu singen? 

Der Spaß war eigentlich die Abwechslung, dass man es so richtig spannend macht. 

Und was war am schwersten? 

Für mich schwierig war Italienisch und Französisch, da ich das nur in der Schule hatte vor langer Zeit und gar nicht mal so gut darin war. 

Beatrice Egli spricht über „düstere Zeit“(© imago images / STAR-MEDIA)

Warum hast du dann überhaupt in den Sprachen gesungen? 

„Mini Schwiiz, mini Heimat“ hat ja vier Landessprachen und ich wollte zumindest Italienisch und Französisch abbilden, da das doch sehr viel gesprochene Sprachen in unserer Heimat sind. Deswegen war es mir schon wichtig. Und ich fand es echt cool, es hat auch Spaß gemacht. Nur weil man etwas lernen muss, finde ich nicht, dass man es nicht machen sollte. Ich liebe Herausforderungen. 

In deinem neuen Song „I.N.S.T.A.“ hast du viele Promi-Kollegen erwähnt… 

Ja, es gab viele Storys, wie sich die Mädels und die Jungs gefreut haben. Instagram ist natürlich für mich, gerade in der Zeit, wo keine Konzerte stattfinden konnten, der einzige Austausch, den man mit Kollegen hat und mit dem Publikum. Deswegen war mir schon wichtig, dass es einen Song darüber gibt, was über die letzten Monate so viel Zeit von mir in Anspruch genommen hat. 

Eine Zeile des Songs über Helene wird von manchen als Seitenhieb verstanden. Wie stehst du dazu? 

Da können eigentlich nur Menschen darauf kommen, die so denken. Ich habe in keinem Moment so gedacht – im Gegenteil. Wenn ich „leider“ schreibe, dann meine ich, dass man etwas bedauert und sich freuen würde, wenn es anders wäre. Und dann kommt ja auch noch „Ich vermisse dich“, das ist alles andere als ein Seitenhieb, sondern, dass wir sie alle vermissen und das ist ja etwas Schönes. 

Wen vermisst du noch? 

Ich vermisse Roland Kaiser und die ganze Familie Reim, aber die habe ich auch gerade alle wiedergesehen in einer Fernsehsendung. Deswegen ist es schön, dass Fernsehsendungen wieder stattfinden können, dass man sich gegenseitig sehen kann. 

Trotz Corona? 

Ich weiß, dass jede Fernsehsendung die Sicherheitsmaßnahmen einhält und damit habe ich keine Bedenken und bin einfach nur dankbar, wieder unterwegs zu sein. Für mich ist es sehr wichtig, auch für die Seele, und ich gehe dem Ganzen ohne Angst entgegen. 

Vielen Dank für das Gespräch! 

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