Immer wieder mussten die britischen Royals in den vergangenen Jahren gegen falsche Berichte gerichtlich vorgehen – so auch Prinz Harry (36), der nun einen Sieg im Streit mit dem Verlag der britischen Boulevardzeitung "Mail on Sunday" und dem dazugehörigen Online-Angebot "Mail Online" errungen hat. Laut eines Berichts des "Guardian" hätten sich beide Parteien geeinigt.

Verleumderische Vorwürfe

Die Zeitung hatte im vergangenen Jahr behauptet, dass Harry angeblich seine Beziehung zu den britischen Royal Marines vernachlässigt hätte. Dabei soll es sich um "unbegründete, falsche und verleumderische" Vorwürfe handeln. Auch wenn eine kürzlich veröffentlichte Entschuldigung laut einer Anwältin des Royals nicht "ausdrücklich" erklärt habe, dass die Behauptungen falsch seien und dass die "Ernsthaftigkeit der Anschuldigungen" heruntergespielt worden sei, habe Harry laut des Berichts die Entschuldigung angenommen.

Zudem müsse der Verlag "erheblichen Schadensersatz" zahlen, den Harry spenden wolle. In der Entschuldigung sei noch die Rede davon gewesen, dass der Verlag einen Betrag spende, der Royal wolle diesen allerdings selbst an die Invictus Games Foundation übergeben. Jene kümmert sich um die Austragung der paralympischen Sportveranstaltung Invictus Games, bei der kriegsversehrte Soldaten antreten. Der Prinz war selbst als Soldat im Einsatz und hat das Event mit ins Leben gerufen.

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