Er zählt zu den renommiertesten Buchpreisen des Landes: der Georg-Büchner-Preis. 2021 geht diese Auszeichnung an den in Österreich geborenen Autoren Clemens J. Setz.

Nach Angaben einer Sprecherin der Akademie soll der Preis am 6. November im Staatstheater in Darmstadt feierlich an den Österreicher übergeben werden. Im vergangenen Jahr wurde die Lyrikerin und Dichterin Elke Erb für ihr literarisches Lebenswerk ausgezeichnet.

Die Verleihung soll in diesem Jahr bestenfalls dann auch wieder mit Publikum stattfinden können. Im vergangenen Jahr hatte die Akademie trotz der Corona-Pandemie an der Verleihung festgehalten, allerdings fast ohne Publikum. Eine Absage hätte den Bruch einer Tradition bedeutet, hieß es damals zur Begründung.

Preis wird seit 1951 vergeben

Seit 1951 vergibt die Akademie den Preis an Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die in deutscher Sprache schreiben. Die Preisträger müssen “durch ihre Arbeiten und Werke in besonderem Maße hervortreten” und “an der Gestaltung des gegenwärtigen deutschen Kulturlebens wesentlichen Anteil haben”, heißt es in der Satzung. Der Preis wird vom Bund, dem Land Hessen und der Stadt Darmstadt finanziert.

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Zu den Preisträgern gehören Max Frisch (1958), Günter Grass (1965) und Heinrich Böll (1967) sowie zuletzt seit 2015 Rainald Goetz, Marcel Beyer, Jan Wagner, Terézia Mora, Lukas Bärfuss und eben Elke Erb. Die Lyrikerin war die elfte Frau, die die Auszeichnung erhielt. Namensgeber ist der Dramatiker und Revolutionär Georg Büchner, der besonders für sein Drama “Woyzeck” bekannt ist. Er wurde 1813 im Großherzogtum Hessen geboren und starb 1837 in Zürich.

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