• Eigentlich hatte sich Dragqueen Olivia Jones gewünscht, ihre Wachsfigur solle neben jener von Papst Benedikt XVI. aufgestellt werden – als „Toleranzprobe“.
  • Die ist nun gescheitert, allerdings von Jones‘ Seite.

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Vor einigen Jahren hatte Dragqueen Olivia Jones sich noch gewünscht, dass ihre Figur im Hamburger Wachsfigurenkabinett Panoptikum „als Toleranzprobe“ neben der des emeritierten Papstes Benedikt XVI. aufgestellt wird. Nun will sie lieber Abstand halten.

Sie wünsche sich vom Panoptikum einen symbolischen Schritt, schrieb Jones am Dienstag auf Facebook: „Die Garantie, dass meine Wachsfigur doch nie neben der von Papst Benedikt aufgestellt wird. Ich hatte mir 2014 ja noch einen Platz daneben gewünscht. Als Toleranzprobe. Ich zieh den Wunsch zurück, möchte lieber in guter Gesellschaft stehen. Ist zufällig noch ein Platz neben Udo Lindenberg frei?“

Den Wunsch dürfte das Wachsfigurenkabinett Jones wohl erfüllen: „Zum Glück steht Olivia Jones sowieso schon ganz weit entfernt vom Papst, für uns also kein Verrücken von Figuren notwendig“, hieß es am Mittwoch auf der Panoptikum-Facebookseite.

Olivia Jones: „Es wird Zeit, dass der Vatikan aufwacht“

Der emeritierte Papst Benedikt XVI. hatte am Montag eingeräumt, bei seiner Stellungnahme für das Missbrauchsgutachten an einer wichtigen Stelle eine falsche Aussage gemacht zu haben. Er sprach von einem „Fehler“ und einem „Versehen bei der redaktionellen Bearbeitung“ seiner Stellungnahme.

Jones schrieb nun in ihrem Facebook-Post: „Man reibt sich verwundert die Augen. So viel zum Thema „Unfehlbarkeit“ des Papstes. Aber Benedikt war ja damals noch Ratzinger, Bischof, kein Papst.“ Sie empfinde keinerlei Schadenfreude. „Es macht nur wütend und sprachlos.“ Es werde Zeit, „dass auch der Vatikan aufwacht und ‚aufmacht'“. (dpa/ank)

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