Seit den Achtzigerjahren steht er vor der Kamera, flimmert seitdem regelmäßig mit Serien und Filmen über die Bildschirme. Hinter Helmut Zierl liegen aber auch dunkle Zeiten – mit Drogen und ohne Dach über dem Kopf.

„Es war 1971, die Hochzeit der Hippies“, erinnert sich der TV-Star nun 50 Jahre später im Interview mit „Bunte“. „Man wollte so sein wie die aus Amerika, wie diese Hippies, die dort ihren Ursprung haben. Ich habe dann tatsächlich unter freiem Himmel geschlafen, im Park. Und das wochenlang.“ Auch unter Autobahnbrücken hat er die Nächte verbracht. „Das alles war wirklich losgelöst vom bürgerlichen Leben.“

„Ich war damals mit 16 Jahren unheimlich naiv“

Auf der Straße kam Helmut Zierl auch mit Drogen in Kontakt. Er konsumierte LSD und Meskalin. „Meine Eltern haben mir das mit den Drogen damals strikt verboten. Und genau das löst Widerstände bei Pubertierenden aus. Bei mir zumindest hat das damals große Widerstände geschürt“, so der Schauspieler. Er war damals 16 Jahre und „unheimlich naiv“. „Ich bin da hineingestolpert.“ Bereuen würde er die Zeit nicht, „aber natürlich, wenn ich das heutige Bewusstsein hätte, würde ich es komplett anders machen“.

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Er ist mittlerweile selbst Vater, hat drei Söhne. Mit ihnen hat Helmut Zierl ganz offen über seine Drogenvergangenheit gesprochen. „Ich habe meinen Kindern klipp und klar gesagt, dass es mir lieb wäre, wenn sie die Finger davon ließen. Ich habe aber auch gesagt, dass, wenn sie sich entscheiden müssten zwischen leichten Drogen wie Haschisch oder Alkohol, (…) dann wäre es mir fast lieber, sie würden kiffen, als sich sinnlos zu besaufen. Denn Alkohol ist die wesentlich gefährlichere Droge.“

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