Fall Luke Mockridge: Jetzt äußert sich Klaas Heufer-Umlauf

Klaas Heufer-Umlauf: Wichtig, Stellung zu beziehen

Moderator Klaas Heufer-Umlauf (38) hat in der aktuellen Ausgabe seines Podcasts „Baywatch Berlin“ den Fall Luke Mockridge (32) aufgegriffen. Nach Erscheinen des „Spiegel“-Artikels, indem mehrere Frauen dem Comedian sexualisierter Gewalt vorgeworfen haben, habe es eine gewisse Erwartungshaltung gegeben, dass er oder sein Kollege Joko Winterscheidt (42) sich zu dem Thema äußern. Zu recht, denn es sei wichtig, dass man etwas dazu sagt.

"In strengster Form abzulehnen"

Mit der Live-Sendung „Männerwelten“ hätten er und Joko ja bereits deutlich Stellung zum Thema Sexismus und sexualisierte Gewalt bezogen. „Ich habe ein bisschen gebraucht, um zu verstehen, warum es so wichtig ist, dass man dazu was sagt“, so Klaas Heufer-Umlauf in seinem Podcast. Aber: Man könne nicht oft genug über das Thema sprechen. Schon allein um sich mit den Opfern zu solidarisieren und um die Hemmschwelle für Leute, die so etwas für normal halten, noch höher zu setzen.

„Es zeichnet ein Bild von einem Verhalten, das man in jeglicher strengsten Form ablehnen muss“, so der 38-Jährige. Klaas appelliert dabei an alle, die hier eine klare Position zu haben, diese auch laut zu sagen. „Es sollte jedem klar geworden sein, dass die Grenze von dem was man machen sollte und machen darf, wesentlich früher verläuft als irgendein Gesetz greift“, so Klaas. Dies sei in jeglicher Form Gewalt, die man ablehnen muss.

Stars beziehen Stellung zu Luke Mockridge

Luke Mockridge nimmt Auszeit

TV-Comedian Luke Mockridge hatte sich vor einigen Wochen mit einem Video bei Instagram gemeldet und darin erklärt, dass eine Ex-Freundin ihn wegen versuchter Vergewaltigung angezeigt habe. Luke dementierte diese Anschuldigung. Das Verfahren wurde eingestellt. Nachdem ein “Spiegel“-Artikel erschienen war, in dem mehrere Frauen dem Comedian sexualisierte Gewalt vorgeworfen haben, gab der 32-Jährige an, seinen Rückzug aus der Öffentlichkeit zu verlängern. Die Sat1-TV-Shows für 2022 sagte er ab. Mockridges Medienanwalt sagt laut „Spiegel“ zu den Vorwürfen der Frauen, dass es „ausnahmslos um angebliche Sachverhalte, die die Intimsphäre unseres Mandanten betreffen“, gehe und er nehme deshalb zu den einzelnen Sachverhalten keine Stellung. Eine RTL-Anfrage blieb bislang unbeantwortet. (abl)

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