Gender-Diskussion: Christine Urspruch ist unzufrieden mit ihrem "Tatort"-Gehalt

Deutlich weniger als Jan Josef Liefers

Unsere “Tatort”-Stars sind alles Millionäre! – Dieses Vorurteil bekommt auch Schauspielerin Christine Urspruch (49) des Öfteren zu hören. Sie spielt im Münster-“Tatort” die rechte Hand von Thiel (Axel Prahl, 60) und Boerne (Jan Josef Liefers, 56). In einem Interview mit der “Bild”-Zeitung plauderte Urspruch nun ein klein wenig aus dem Nähkästchen und zeigte sich dabei durchaus unzufrieden mit ihrem Honorar – verglichen mit dem ihrer männlichen Kollegen.

"Das ist so eine Mann/Frau-Geschichte"

“Wir haben ja ne gute Einschaltquote, so ungefähr zwölf Millionen. Wenn jeder uns einen Euro geben würde, wäre das super”, scherzte Urspruch im Gespräch mit „Bild“ – das sei aber sowieso eine absolute Traumvorstellung. 

Sie wäre schon glücklich, wenn sie nur zehn Prozent der Gage von Hauptdarsteller Liefers bekommen würde. Der verdiene bei einem “Tatort” schon “über 100.000 Euro”: “Vielleicht schreibt er mir gleich: ‘Christine, du bist ein Idiot.'” Das sei der Schauspielerin aber egal – für sie werde beim Thema Gehalt nämlich ganz klar mit zweierlei Maß gemessen: “Das ist natürlich nochmal so eine Mann/Frau-Geschichte.“ Auch in ihrer Branche seien die Gehälter noch längst nicht angeglichen. “Es geht um Erfolg, um gute Verhandlungen”, ergänzt die Schauspielerin.

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