Frankreich trauert noch immer um die Bogdanoff-Brüder Grichka und Igor, wie jetzt durch die Trauerfeier in Paris klar wird.

Abschied von Grichka und Igor Bogdanoff

Hunderte Menschen kamen am gestrigen Montag (10. Januar 2022) zum Gottesdienst in die riesige Kirche "La Madeleine" im Zentrum von Paris, darunter auch prominente Gäste wie der ehemalige französische Bildungsminister Luc Ferry, 71, und der Sänger Francis Lalanne, 63. Unter den Augen zahlreicher Fans und Pressevertreter:innen wurden die beiden Särge die Treppe der Kirche nach oben getragen. Verteilt wurde ein Flyer mit einem Foto der Zwillinge und ihrem Lebensmotto "Nichts ist im Universum unmöglich".

Beerdigt werden Grichka und Igor Bogdanoff aber im wesentlich kleineren Rahmen. Am kommenden Mittwoch (12. Januar 2021) werden die Brüder mit einer privaten Zeremonie in ihrem Heimatdorf Saint-Lary im Südwesten Frankreichs beigesetzt.

Zwillingsbrüder sterben nur wenige Tage nacheinander

Grichka Bogdanoff starb am 28. Dezember 2021, nachdem er einige Tage zuvor auf die Intensivstation eines Krankenhauses in Paris eingeliefert wurde. Sein Zwillingsbruder Igor Bogdanoff folgte ihm sechs Tage später. Beide Brüder waren an Corona erkrankt und wurden 72 Jahre alt.

Bekannt wurden Grichka und Igor Bogdanoff als Mathematiker Ende der 1970-er Jahre durch die Moderation der Science-Fiction-Shows "Temps X" und "Rayons X" des Senders "France 2". Ihr Ruf als Wissenschaftler war jedoch umstritten und sorgte bereits für den ein oder anderen Skandal.

Eine noch größere Aufmerksamkeit erreichten die Brüder aber vor allem durch ihre markanten Gesichter. Über die Jahre hinweg veränderten sich diese immer stärker und wurden sehr maskenhaft, weshalb Grichka und Igor auch als die "Botox-Zwillinge" berühmt wurden. In der Öffentlichkeit bestritten die Brüder die Existenz einer Krankheit oder Schönheitsoperationen jedoch vehement.

Verwendete Quellen: france24.com, dailymail.co.uk, lemonde.fr

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