Wenn es um Privates geht, hält Heike Makatsch, 50, sich bedeckt. Umso schöner, dass sie im Podcast "Fünf zu Eins" beim sensiblen Thema Älterwerden jetzt eine Ausnahme macht.

Heike Makatsch: Im Herzen ist sie jung

Dabei fühlt sie sich selbst nicht alt – auch dank ihrer drei Töchter. "Sie sind fast 16, 13 und sechs Jahre. Vor allem die Kleine hält mich jung", sagt sie. Doch gleichzeitig spürt sie: "Das zyklische Leben geht zu Ende und weicht einem orientierungslosen freien Fall. Man fragt sich: Wer bin ich? Und was für eine Zumutung könnte ich vielleicht sein?"

Glücklicherweise hätten ihr die Wechseljahre nicht so zugesetzt wie anderen Frauen, "aber manchmal frage ich mich: Ist es die Welt da draußen, oder sind es die Hormone?“ Und natürlich wurde sie in dieser Zeit mit schmerzhaften Erkenntnissen konfrontiert. "Wenn man gerne Kinder bekommen hat, dann weiß man: Das ist vorbei." Auch beruflich habe sich einiges geändert. "Es kommen mehr Mutterrollen, die am Rand stehen."

Sie möchte mehr Repräsentation für Liebe im Alter

Traurig oder gar verbittert klingt Heike Makatsch nicht. Sie wünsche sich bloß, dass Frauen ihrer Generation sichtbarer werden. Wie sieht es zum Beispiel aus, in dieser Lebensspanne einen neuen Partner oder eine neue Partnerin zu finden? Das würde sie gern vor der Kamera zeigen – an interessierten Zuschauerinnen mangelt es sicher nicht.

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