Zum Thema Gendern hat der Sänger eine ganz klare Meinung: Heinz Rudolf Kunze lehnt es ab und legt in einem Interview seine persönlichen Gründe dafür offen.

„Wenn man 64 Jahre ist, hat man viel kommen und gehen sehen“, so Kunze weiter. Auf die Frage, ob er denn Angst um die deutsche Sprache habe, antwortete der Liedermacher: „Dieser Irrsinn zerstört die Sprache.“ Auch bei seinen Konzerten kritisiert Kunze, der in der Nähe von Hannover lebt, immer wieder das Gendern.

„Dann meine ich damit Frauen UND Männer“

„Wenn ich ‚der Wähler‘ sage, meine ich damit Frauen UND Männer“, stellte Kunze in dem Interview weiterhin klar. „Ich beleidige damit niemanden, weil ich nicht vorhabe, jemanden zu beleidigen.“ Er erklärte außerdem: „Am hilfreichsten wäre, wenn ganz viele Menschen, über die wir angeblich reden, aus allen Teilen der Welt Stellung nehmen und sagen würden: Ihr habt sie doch nicht mehr alle.“

Der Musiker Heinz Rudolf Kunze landete mit „Dein ist mein ganzes Herz“ 1985 seinen größten und bekanntesten Hit. Er steht seit 40 Jahren auf der Bühne.

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Kunze ist nicht der einzige Prominente, der sich kritisch zum Thema Gendern äußert. Kürzlich bezeichnete es etwa der Schauspieler Dieter Hallervorden als „Vergewaltigung“ der Sprache. Die Autorin Elke Heidenreich fand ebenfalls deutliche Worte dazu.

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