Simone Hanselmann feierte bei "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" ihren Durchbruch, seit drei Jahren steht die 41-Jährige als Franziska Hofstetter für "Der Bergdoktor" vor der Kamera. "Als ich eingestiegen bin, habe ich gar nicht erwartet, dass mir das Format mitsamt seinen Geschichten so gut gefallen würde", verrät die Schauspielerin im GALA-Interview.

Simone Hanselmann über ihre Rolle in “Der Bergdoktor”

Vor allem die aktuelle 14. Staffel hat es in sich: Franziska ist schwanger – von ihrem Ex-Freund Martin Gruber (Hans Sigl, 51), der bald seiner Lebensgefährtin Anne (Ines Lutz, 37) das Ja-Wort geben will. "Ich war selber völlig überrascht, als ich das Drehbuch gelesen habe, aber habe mich auch tierisch gefreut, das spielen zu dürfen", sagt Simone Hanselmann. "So eine Situation ist eben ein ganz menschlicher Konflikt."

GALA: Sie sind seit 2018 bei "Der Bergdoktor" dabei. Was reizt Sie an der Serie?
Simone Hanselmann: Mich reizt an der Serie besonders meine tolle Rolle. Als ich eingestiegen bin, habe ich gar nicht erwartet, dass mir das Format mitsamt seinen Geschichten so gut gefallen würde. Aber jetzt, nach fast drei Jahren muss ich sagen, dass mir diese doch recht komplizierten und vor allem echten emotionalen Geschichten wahnsinnig viel Spaß machen.

Wie kommt's?
Wir erzählen die lebensnahen Geschichten sachte und trotzdem real und differenziert. Und wir ringen viel damit, Stories nicht zu platt zu erzählen und Personen nicht zu einseitig darzustellen. Wir wollen glaubwürdige Geschichten erzählen und das ist gar nicht so einfach.

Und momentan ist es ja vor allem für Ihre Rolle ganz schön kompliziert …
(lacht) Ganz genau! Ich war selber völlig überrascht, als ich das Drehbuch gelesen habe, aber habe mich auch tierisch gefreut, das spielen zu dürfen. So eine Situation ist eben ein ganz menschlicher Konflikt und natürlich auch eine riesengroße Herausforderung für alle Beteiligten – vor allem, weil es eben nicht "die böse Franziska" und den "armen Martin" und "die arme Anne" gibt. Niemand ist einfach nur gut oder böse, das ist im wahren Leben ja genauso. Für mich handelt und fühlt Franziska in dieser Zeit oft sehr nachvollziehbar.

Und was stört Sie an Franziskas Charakter?
Ich kann mich nicht so gut damit identifizieren, dass sich Franziska schnell von äußeren Umständen leiten lässt. Wenn sie das Erbe ihres Vaters antreten muss, zieht sie eben nach New York. Und wenn sie schwanger ist, kommt sie wieder zurück. Sie nimmt ihr Leben oft nicht selber in die Hand, sondern reagiert viel mehr auf die äußeren Umstände. Das ist mir eher fremd. Was ich aber besonders an ihr mag, ist ihre positive Denkweise und die Art und Weise, wie sie mit sich und der Welt im Reinen ist. Franziska ist ein durchweg positiver Mensch und sucht das Glück.

Verwendete Quellen:eigenes Interview

  • Simone Hanselmann
  • Der Bergdoktor

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