Jan Hofer: So viel verdient er für eine Ausgabe der „Tagesschau“

Jan Hofer verabschiedet sich nach 35 Jahren in den Ruhestand

Der derzeitige Chefsprecher der „Tagesschau“, Jan Hofer (68), verabschiedet sich am 14. Dezember nach 35 Jahren mit seiner letzten Sendung um 20 Uhr in den Ruhestand. Im Podcast „Entscheider treffen Haider” vom „Hamburger Abendblatt” hat er nun Chefredakteur Lars Haider unter anderem erklärt, was man als Sprecher der Tagesschau überhaupt so verdient.

Das gibt es für unterschiedliche Sendungen

„Ich habe ja ‘ne Planstelle. […] Wir haben alle eine Planstelle”, erklärt Jan Hofer. Zusätzlich werde man pro Sendung entlohnt, da die Planstelle an sich nicht sonderlich gut bezahlt sei. „Die ist so ein Backup”, ein „sozialer Fallschirm, wenn man so will”, erzählt der Journalist weiter. „Das reicht einfach nicht.” Für eine Hauptausgabe der Tagesschau gebe es dann ungefähr 260 Euro. „Das ist das Höchstbezahlte.”

Aber könnte man alleine von den Einnahmen als Sprecher der „Tagesschau” leben? „Ja”, antwortet Hofer ohne Umschweife. Man mache im Schnitt etwa drei bis vier Sendungen am Tag. „Die werden natürlich alle nicht so hoch bezahlt.” Es gebe etwa auch den Fall, dass man zum Beispiel Samstagsvormittags für sechs Stunden nur insgesamt 300 Euro bekomme. Am Ende des Monats habe man dann „ein paar Sendungen gemacht”, die mal besser und mal schlechter bezahlt wurden. Reich könne man damit nicht werden. Allerdings wolle Jan Hofer sich „jetzt wirklich nicht beschweren. Ich habe ein Leben lang wirklich gut leben können davon.” Das Honorar sei das eines „gut bezahlten Angestellten“.

Kein Urlaub, keine Freizeit?

Weiter erklärt Jan Hofer: „Ich werde ja nicht dafür bezahlt, dass ich um 20 Uhr 15 Minuten vor der Kamera stehe. Sondern ich werde dafür bezahlt, dass ich an 365 Tagen, 24 Stunden öffentlich auch für die ‘Tagesschau’ da bin.” In dem Job gebe es nur wenig Freizeit. „Ich habe auch zum ersten Mal in diesem Jahr drei Wochen am Stück Urlaub gemacht, weil immer irgendwas dazwischengekommen ist.”

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