Am Wochenende hatte Laura Müller zum ersten Mal via Instagram wieder Werbung gemacht. Dafür hagelte es tagelang heftig Kritik. Jetzt hat sich das Unternehmen erstmals dazu zu Wort gemeldet.

“Komplett unangemessen”

Auch seine Frau Laura Müller litt unter der Situation, denn auch sie erhielt erstmal keine Aufträge mehr. Erst zweieinhalb Wochen später konnte die 20-Jährige ihren Fans auf Instagram erstmals wieder einen Rabattcode zuwerfen. Die Influencerin machte Werbung für künstliche Wimpern.

Laura Müller wirbt auf Instagram für künstliche Wimpern. (Quelle: Instagram / Laura Müller)

Die Firma, die hinter den Lashes steckt, hatte daraufhin einen Shitstorm kassiert und bekam Kommentare wie “Wie tief kann ein Unternehmen eigentlich sinken?”, “Dieses Produkt kommt nicht mehr infrage” oder “Angesichts der aktuellen Lage komplett unangemessen” zu lesen. Tagelang hüllte sich das Unternehmen in Schweigen, äußerte sich nicht zu den Stimmen der empörten Fans. Bis jetzt.

“Wir wollen die aktuelle Situation nicht verherrlichen”

In einem Posting auf Instagram melden sich die Gründerinnen hinter der Firma zu Wort: “Zu keiner Zeit wollen wir als Marke die aktuelle Situation verherrlichen und durch die Wahl unserer Kooperationspartner weder politisch noch ethisch Stellung beziehen.”

Weiter heißt es: “Wir möchten an dieser Stelle noch einmal deutlich machen, dass auch wir die Corona-Pandemie sehr ernst nehmen und alle Maßnahmen ergreifen, um unsere Kunden und Mitarbeiter zu schützen und die Verbreitung des Virus einzudämmen. Dennoch haben wir uns bewusst dazu entschlossen, entgegen vieler anderer Marken, die Zusammenarbeit mit Laura Müller nicht zu beenden.” Denn die Marke stehe für Individualität und Vielfalt.

Zusammenarbeit mit Laura Müller geht weiter

“Laura die Zusammenarbeit zu verweigern, obwohl auch sie sich bereits von der Meinung von Michael Wendler distanziert hat, erachten wir in Hinblick auf Gleichstellung und Individualität als für uns nicht tragbar”, so das Unternehmen weiter.

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Laura hatte sich wenige Tage, nachdem das Video veröffentlich wurde, zu den Ansichten ihres Mannes geäußert. “Natürlich werde ich mich nicht von Michael trennen”, sagte die 20-Jährige. “Nichtsdestotrotz heißt das nicht, dass man als Paar dieselbe Meinung teilt. Das ist auch gut so. Bezüglich des Themas Corona bin ich wie die Schweiz, ich bin neutral und unpolitisch!” Richtig distanzieren wollte sie sich mit dieser Aussage jedoch nicht. Für die Wimpernfirma war das jedoch distanziert genug.

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