„Ich habe zwischen meinem Mann und mir im Bett ein riesiges Kissen aufgestellt“

Kader Loths Corona-Trauma: Sex nur noch mit Maske

Kader Loths Eheleben leidet unter ihrer Angst vor einer neuen Corona-Infektion

Im November 2020 infizierte sich Ex-Dschungelcamperin Kader Loth mit Corona und landete wegen ihres schweren Verlaufs sogar im Krankenhaus. Fast ein Jahr später leidet die 48-Jährige immer noch unter den Folgen ihrer Erkrankung. Körperlich, aber vor allem auch seelisch, wie Kader jetzt im Interview mit „t-online“ verrät. Ihre Angst vor eine erneuten Ansteckung sei so groß, dass sie beim Sex mit ihrem Mann Ismet Atli auf Masken besteht.

„Er hatte mich damals angesteckt. Ich bin immer noch wütend auf ihn"

Am Rande von „Helene Fischer – Ein Abend im Rausch“ in Berlin sprach Kader offen darüber, wie schwer ihre Corona-Erkrankung sie „traumatisiert“ habe und ihre Ehe belaste.„Ich habe zwischen meinem Mann und mir im Bett ein riesiges Kissen aufgestellt. Wir umarmen uns nicht mehr, wir küssen uns nicht mehr. Wir haben keine Zärtlichkeiten mehr. Wenn wir uns küssen, dann nur mit Maske. Ich setze die Maske auf und dann lege ich mich zu ihm hin.“ Sex finde praktisch gar nicht mehr statt. Wenn doch, dann nur mit Maske, so Kader im „t-online“-Interview: „Er darf nicht an mich ran kommen, damit ich seine Aerosole nicht abkriege.“

Bei Kader spiele dabei nicht nur die Todesangst vor einer erneuten Corona-Infektion eine Rolle, sondern auch Zorn auf Ismet: „Er hatte mich damals angesteckt. Ich bin immer noch wütend auf ihn. Ich vertraue ihm nicht.“

Bereits im Juli verriet Kader im RTL-Interview, dass sie nicht nur panisch die Wohnung und alle Einkäufe desinfiziert, sondern dass sich auch ihr Gatte vor jedem Kuss den Mund auswaschen muss. Er hatte sie schließlich auch 2020 mit Corona angesteckt. Was Ismet damals zu Kaders „Putzfimmel“ damals gesagt hat, zeigen wir im Video unten.

Kaders Mann muss Mund vor dem Küssen desinfizieren

Corona hat körperliche und seelische Naben bei Kader hinterlassen

Auch körperlich gehe es Kader immer noch nicht gut, erklärt sie. Noch heute leide sie unter chronischem Husten. Corona habe bei ihr „Narben auf der Lunge hinterlassen“. Und auf der Seele: „Die Leichtigkeit fehlt. Ich bin innerlich sehr angespannt.“ Öffentliche Auftritte bedeuten für sie Stress und sie überlege sich sehr genau, ob sie hingeht. Auf Events trage sie fast durchgehend Maske.

Eine Verhaltenstherapie habe ihr kurz nach ihrer Erkrankung zumindest soweit geholfen, dass sie wieder die Wohnung verlassen könne. Davor war die Angst vor einer neuen Infektion einfach zu groß gewesen, erklärt Kader. (csp)

Quelle: Lesen Sie Vollen Artikel