Keine Lust auf trüben Herbst? Dos und Don'ts beim Colour Blocking

Es darf knallen

Schon jetzt werden wir in Schaufenstern und Online-Shops mit Braun – und Grautönen überfrachtet. Denn der Herbst ist da und mit ihm die unvermeidliche Tristesse, die auch in unserem Kleiderschrank Einzug hält, wenn wir nicht aufpassen. Nicht, dass die typischen Herbstfarben wie Bordeaux und Karamell für schlechte Stimmung sorgen, doch schon jetzt sehnt man sich nach frischen Farben und stylischen Kombinationen. Stichwort: Colour Blocking.

Eines vorneweg: Übertreiben sollten es Fashionistas mit dem bunten Farbspiel nicht. Wer mit Knaller-Outfits ein Statement setzen möchte, sollte sich auf drei bis maximal vier Farben beschränken. Auch ein wilder Materialmix ist zu vermeiden.

Die wichtigste Regel beim Colour Blocking: Es ist nur dann gelungen, wenn ein klarer farbiger Kontrast festzustellen ist. Ob dieser Kontrast in nur einem Teil zu finden ist oder durch mehrere Kleidungsstücke oder Accessoires hervorgerufen wird, spielt keine Rolle. Das spanische Model Nieves Alvarez (47) zeigte anlässlich der Show von Alberta Ferretti auf der Mailänder Fashion Week, wie der knallige Look funktioniert.

Die 47-Jährige kombinierte zu einem knöchellangen Faltenrock in Waldgrün einen königsblauen Rollkragenpullover. Mit dem Schlapphut in auffälligem Türkis rundete die Spanierin den bunten Herbst-Look ab. Da schon allein die massiven goldenen Knöpfe des Rocks für einen Hingucker sorgten, setzte Alvarez beim Schmuck auf dezente Kreolen und einen dünnen Armreif.

Damit hat sie alles richtig gemacht. Denn für einen harmonischen Colour-Blocking-Look ist es sinnvoll, Farben aus ähnlichen Farbfamilien zu wählen, wie eben Blau und Grün. Wer mehr als drei Farben in den Look integrieren möchte, sollte stets darauf achten, dass gedeckte Farben für den nötigen Ausgleich und ein wenig Ruhe sorgen.

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