Nun schlagen die Anwälte von Ghislaine Maxwell (59) Alarm. Seit Juli 2020 sitzt sie in New York in Untersuchungshaft, da sie an den Machenschaften des Sexhandelsrings rund um Jeffrey Epstein (✝66), in welchem auch minderjährige Frauen missbraucht wurden, beteiligt gewesen sein soll. Anträge, Maxwell auf Kaution auf freien Fuß zu setzen, wurden abgelehnt. Zuletzt wurde die bereits bestehende Anklage sogar um weitere Vorwürfe, die durch bis jetzt noch anonyme Opfer angeregt wurden, ausgeweitet. Nun stellen sich die Anwälte quer im laufenden Verfahren: Anlass sollen die fiesen Bedingungen sein, unter denen Maxwell im Gefängnis sitzt.

Maxwells Anwalt David Markus sagte The Sun zufolge während einer Anhörung am vergangenen Montag, dass seine Mandantin unter “schrecklichen Bedingungen inhaftiert” sei. Diese würden ihren Gesundheitszustand so beeinträchtigen, dass sie sich nicht auf ihren Prozess vorbereiten könne. Zum Beispiel habe sie nicht mal ihre Privatsphäre, wenn sie die Toilette benutzen wolle. Die Wärter würden “Knie an Knie” neben Maxwell kauern, während sie auf der Toilette sitzt, erklärte der Verteidiger.

Die 59-Jährige würde auf Schritt und Tritt überwacht, um zu verhindern, dass sie Selbstmord begeht. Außerdem soll Markus’ Mandantin alle 15 Minuten mit einer Taschenlampe ins Gesicht geleuchtet worden sein, weshalb sie erhebliche Schlafprobleme habe und mit einer Socke auf dem Gesicht schlafen müsse. Der Prozess sollte eigentlich am 12. Juli beginnen. Ihr Verteidigungsteam drängt jedoch darauf, den Termin zur besseren Vorbereitung nach hinten zu verschieben.


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