Koks-Skandal: Ist Italiens ESC-Sieg in Gefahr, wenn die Vorwürfe stimmen?

Eurovision Song Contest: Was ist dran am Koks-Vorwurf gegen Måneskin-Sänger Damiano David?

Hat er gekokst oder nur ein zersplittertes Glas weggeräumt? Riesige Diskussion um ein Video beim ESC-Finale. Måneskin-Sänger Damiano David tritt die Flucht nach vorn an. Er nehme keine Drogen und kündigt einen freiwilligen Test an! Bei Instagram schreibt die gesamte Band: „Wir haben nichts zu verbergen.“ Aber was passiert, wenn der Vorwurf doch stimmt? RTL fragt beim Veranstalter des Eurovision Song Contests nach.

Kokain oder Glas – um dieses Video geht es!

ESC-Verantwortliche gucken sich die umstrittene Szene genau an

Die Veranstalter des Song Contests schreiben RTL: „Wir sind uns der Spekulationen um den Videoclip der italienischen Gewinner des Eurovision Song Contest im Green Room gestern Abend bewusst. Die Band hat die Vorwürfe des Drogenkonsums entschieden zurückgewiesen und der betreffende Sänger wird sich nach seiner Ankunft zu Hause einem freiwilligen Drogentest unterziehen.“ Damiano David habe den schon direkt nach dem Finale machen wolle, aber: „Das konnte von der EBU [Veranstalter, Anm. der Redaktion] nicht organisiert werden.“ Die Band erklärt das Geschehen auf dem Video so: Der Måneskin-Sänger habe ein zerbrochenes Glas wegräumen wollen. Die EBU schreibt: „Die EBU kann bestätigen, dass nach einer Überprüfung vor Ort ein zerbrochenes Glas gefunden wurde. Wir sehen uns das Filmmaterial noch genau an.“ Mehr wolle man erst später sagen. Damit scheinen sich die Verantwortlichen alle Optionen offenzuhalten. Hat die EBU konkrete Pläne, Italien den Sieg abzuerkennen, sollte sich der Koks-Vorwurf bewahrheiten? Auf diese Nachfrage gab es Sonntag keine Antwort. Die ESC-Zweite, Sängerin Barbara Pravi aus Frankreich, dürfte das auch sehr interessieren. (rsa)

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