Maria Ressa und Dmitrij Muratow erhalten Friedensnobelpreis

Kampf für Meinungsfreiheit

Der Friedensnobelpreis geht 2021 an zwei Personen: Die Journalisten Maria Ressa (58) und Dmitrij Muratow (59) werden für ihren Einsatz für die Meinungsfreiheit geehrt. Das gab das norwegische Komitee unter anderem auf ihrem offiziellen Twitter-Account bekannt.

„Die Meinungsfreiheit ist eine Voraussetzung für Demokratie und dauerhaften Frieden“, heißt es weiter im Tweet. Der russische Journalist Dmitrij Muratow setzt sich seit Jahren in seinem Heimatland für mehr Pressefreiheit ein. Seine philippinische Kollegin Ressa „nutzt die Meinungsfreiheit, um Machtmissbrauch, Gewaltanwendung und wachsenden Autoritarismus in ihrem Heimatland, den Philippinen, aufzudecken“, heißt es in einer Erklärung des Komitees. Sie würden stellvertretend für alle Journalisten stehen, „die für dieses Ideal eintreten“. Vergangenes Jahr ging der Preis an das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen.

Diese Woche wurden bereits die Preisträger in den Kategorien Medizin, Physik, Chemie und Literatur bekannt gegeben. Zwei Deutsche durften sich über eine Auszeichnung freuen: Meteorologe Klaus Hasselmann erhielt den Nobelpreis in Physik und Benjamin List in Chemie. Der Preis ist mit zehn Millionen schwedischen Kronen (rund 985.000 Euro) dotiert.

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