Fürstin Marie von und zu Liechtenstein ist tot. Wie das Fürstentum in einem Statement erklärt, ist die Ehefrau von Staatsoberhaupt Hans-Adam II., 76, am Samstag, 21. August 2021, in einem Krankenhaus in Grabs in der Schweiz gestorben. Sie sei im Beisein der Familie und "nach Empfang der heiligen Sterbesakramente friedlich und in großem Gottvertrauen entschlafen", heißt es. Die Fürstin hatte zuvor einen Schlaganfall erlitten, ihr Zustand habe sich seitdem stetig verschlechtert.

Fürstin Marie von und zu Liechtenstein erlitt einen Schlaganfall

Fürstin Marie musste nach einem Schlaganfall ins Krankenhaus gebracht werden. "Sie befindet sich derzeit in Spitalpflege", teilte das Fürstenhaus am Donnerstag, 19. August 2021, mit.

"Die Fürstliche Familie bittet um Verständnis, dass zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Auskünfte dazu erteilt werden", hieß es in der Erklärung weiter.

Trauerfeier findet am 28. August 2021 statt

Am Montag, dem 23. August, veröffentlicht das Fürstenhaus nun Details zur Trauerfeier. In enger Absprache mit dem Fürstenhaus von Liechtenstein hat die liechtensteinische Regierung am Sonntag, dem 22. August, eine siebentägige Staatstrauer bis zum Samstag, dem 28. August, angekündigt. Das Fürstenhaus bestätigte zudem der Tageszeitung "Liechtensteiner Vaterland", dass an diesem Tag die Beisetzung der verstorbenen Fürstin stattfinden wird. Vermutlich wird die Trauerfeier in der Kathedrale St. Florin in Vaduz gehalten. Die fürstliche Gruft befindet sich südlich der Kathedrale.

Die Regierung teilt weiter mit, dass während der Staatstrauer alle öffentlichen Gebäude in den Landesfarben und den Farben des Fürstenhauses beflaggt sind. Die Bevölkerung wird zudem ersucht, ihre Privatgebäude gemäss Traueranlass zu beflaggen. Flaggen sind auf Halbmast zu setzen, sollte das nicht möglich sein, sind sie mit einem Trauerflor zu versehen.

Auf Wunsch des Fürstenhauses sollen nicht alle Veranstaltungen und Feierlichkeiten abgesagt, aber mit Zurückhaltung und Respekt durchgeführt werden. Passend wäre zum Beispiel eine Schweigeminute oder die Anpassungen des Programms.

Fürstin Marie engagiert sich in vielen sozialen Projekten

Fürstin Marie und Hans Adam II. gaben sich am 30. Juli 1967 das Jawort. Damals war er noch Kronprinz. Nach dem Ableben seines Vaters wurde Hans Adam II. 1989 zum Staatsoberhaupt. Sie haben zusammen vier Kinder. Der Thronfolger ist Erbprinz Alois von und zu Lichtenstein, 53.

Die Verstorbene, die im vergangenen Jahr ihren Bruder Ferdinand Graf Kinsky von Wchinitz und Tettau, †86, verabschieden musste, engagierte sich in sozialen Projekten. Unter anderem war sie die Ehrenpräsidentin des Liechtensteinischen Roten Kreuzes und Präsidentin des Vereins für Heilpädagogische Hilfe.

Verwendete Quellen: Pressemitteilung des Fürstenhauses, teda.dk, Liechtensteiner Vaterland

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