Auch eine Woche nach der Wahl gibt sich Michael Wendler mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Der Schlagerstar will Joe Biden als künftigen Präsidenten der Vereinigen Staaten nicht anerkennen und fordert Donald Trump zurück.

Der Schlagersänger hatte sich schon vor der Wahl als Trump-Sympathisant geoutet, vor allem weil der nach seinem Sieg die Corona-Pandemie für beendet erklären wollte. Doch jetzt muss sich der 48-Jährige, der seit fast fünf Jahren im US-Bundesstaat Florida lebt, mit Joe Biden zufriedengeben. Mit diesem Wahlausgang will sich der selbst ernannte “German King of Pop” aber einfach nicht abfinden. “Herr Biden ist noch nicht der Präsident von Amerika. Das Ergebnis ist noch nicht rechtskräftig!”, schrieb der Musiker am Wochenende.

“Trump bleibt Präsident der USA!”

Wenige Tage später meldete sich Michael Wendler erneut zu Wort. “Ich lege mich fest: Trump bleibt Präsident der USA”, postete der Sänger auf Instagram. Doch nach nur sechs Minuten löschte er den Beitrag wieder. War der Gegenwind zu groß? In kürzester Zeit häuften sich die Kommentare. Doch damit dürfte der Schlagerstar gerechnet haben. 

Diesen Post löschte Michael Wendler nach wenigen Minuten. (Quelle: Instagram / Michael Wendler)

Zudem dürfte er heftige Kritik spätestens seit Veröffentlichung eines Videos, in dem er die Maßnahmen der Regierung zur Bekämpfung des Coronavirus infrage stellte, gewohnt sein. Danach hatte der Wendler nicht nur mit kritischen Kommentaren zu kämpfen, sondern auch all seine Werbepartner verloren

Den neuen Beitrag zu Donald Trump hat der Schlagersänger jedenfalls wieder gelöscht. Stattdessen teilte Michael Wendler in seiner Instagram-Story mehrere Artikel, in denen berichtet wird, dass Städte wie Landshut die Maskenpflicht kippen. Als Hinweis: Für den Ort in Bayern hatten Richter am Montag entschieden, dass die flächendeckende Maskenpflicht in der Innenstadt zu pauschal sei. Diese dürfe auf öffentlichen Flächen nur dann angeordnet werden, wenn ein Mindestabstand von eineinhalb Metern nicht eingehalten werden könne.

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Ob Joe Biden ab dem 20. Januar 2021 wirklich der Präsident der Vereinigten Staaten sein wird, steht am 8. Dezember fest. Bis dann müssen die US-Bundesstaaten ihre beglaubigten Endergebnisse gemeldet haben. 

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