Milvas Tochter Martina Corgnati bestätigte am Samstag (24. April 2021) gegenüber der italienischen Nachrichtenagentur "Ansa" den Tod der 81-Jährigen. Das Markenzeichen der Schlager- und Chansonsängerin waren ihre rote Haare – aus diesem Grund hatte sie in Italien auch den Spitznamen "La Rossa". 

Milva: Zu ihren großen Hits gehörte unter anderem “Hurra, wir leben loch”

Ihren großen Durchbruch hatte Milva in Deutschland 1978 mit der Single "Zusammenleben" mit der Musik von Mikis Theodorakis. Zu ihren bekanntesten Liedern gehören wohl die Schlagerklassiker "Freiheit in meiner Sprache" und "Hurra, wir leben loch". Die Italienerin war aber nicht nur Sängern, sondern auch Schauspielerin. In den 80er-Jahren trat sie in mehreren Spielfilmen auf. 

Im Herbst 2010 setzte sie ihre Fans über ihre gesundheitlichen Problemen in Kenntnis: Sie litt unter Gedächtnisproblemen. Infolge dessen war sie nur noch sporadisch musikalisch aktiv. So nahm sie unter anderem mit Stephan Sulke, das 1984 von Sulke geschriebene Lied "Das muss doch gehn", im Duett auf. Diese neue Version erschien 2011 auf der Platte "Enten hätt´ ich züchten sollen…" von Stephan Sulke. Und im März 2012 trat sie im "Musikantenstadl" auf.

“Eine große Italienerin, eine Künstlerin…”

Der italienische Kulturminister sagte einmal über die Sängerin: "Ihre Stimme hat in ganzen Generationen tiefe Emotionen geweckt. Eine große Italienerin, eine Künstlerin, die, ausgehend von ihrem geliebten Land, über die internationalen Bühnen gegangen ist, ihren Erfolg global gemacht und den Namen ihres Landes hochgehalten hat."

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