Zwölf Jahre ist es her, dass Monica Lierhaus nach einer Operation ins Koma versetzt wurde. Danach musste sie vieles neu lernen. Jetzt geraten ihre gesundheitlichen Fortschritte ins Stocken. 

Was damals sehr schnell ging, verlangsamte sich mit den Jahren. Die Fortschritte, die sie mache, seien heute nur noch „leider ganz wenig“, sagte Lierhaus im Interview mit „Gala“. „Früher war die Entwicklung viel schneller, jetzt geht es nur noch ganz langsam. Aber immerhin, ein bisschen was geht noch.“ Das Laufen werde zwar immer besser, „aber nach wie vor kann ich keine Treppen frei gehen. Da brauche ich immer ein Geländer.“

Der Gleichgewichtssinn ist immer noch „sehr schlecht“ 

Ihr Gleichgewichtssinn sei noch immer „sehr schlecht“, so Lierhaus, die zugibt: „Und das bleibt auch so. Das wird nichts mehr.“ Trotzdem denkt die Journalistin nicht daran, beruflich kürzerzutreten. Sie mache nach wie vor Interviews für den Sportsender Sky. Ein Ende sei ihrer Meinung nach noch nicht in Sicht. 

Lierhaus startete ihre Karriere bei Sat.1, machte dort ein Volontariat und arbeitete danach von 1994 bis 1996 als Redakteurin und Reporterin. Sie berichtete zum Beispiel aus Belfast, London oder Brüssel. Dann moderierte sie die Boulevard-Sendung „Blitz“, bis sie sich auf Sport spezialisierte. Von 1999 bis 2001 moderierte sie die Sendungen „ran“ und „live-ran“.

Ab 2004 wechselte sie zur ARD. Bis zu ihrer Operation moderierte sie dort die „Sportschau“, präsentierte die Fußball-Bundesliga und den DFB-Pokal. Auch bei anderen sportlichen Events, wie der Tour de France oder den Olympischen Spielen war sie dabei. Außerdem begleitete sie die deutsche Nationalmannschaft während der Fußball-WM 2006 und der Fußball-EM 2008. 

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Nach der Hirnoperation wurde es ruhig um Lierhaus. In einer Reha trainierte sie viele Grundlagen neu. Zwei Jahre später hatte sie bei der „Goldenen Kamera“ ihren ersten öffentlichen Auftritt nach der Krankheit. Sie wurde mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet. Zur Sportschau kehrte sie nie zurück.

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