Die australische Sängerin Sia (44, “Elastic Heart”) unterstützt ihre britische Kollegin FKA twigs (32, “LP1”), die Schauspieler Shia LaBeouf (34, “Transformers”) wegen sexueller Nötigung, Körperverletzung und seelischer Grausamkeit verklagt hat. Sia behauptet ebenfalls, von dem US-Filmstar, der 2015 im Musikvideo zu ihrem Song “Elastic Heart” tanzte, emotional verletzt worden zu sein.

Via Twitter nennt Sia LaBeouf einen “pathologischen Lügner”, der sie in eine betrügerische Beziehung “hineingezogen” habe, indem er behauptet hatte, Single zu sein. “Ich glaube, dass er sehr krank ist und habe Mitleid mit ihm UND seinen Opfern”, schreibt sie weiter. In einem weiteren Tweet lässt sie FKA twigs wissen: “Ich liebe dich. Das ist sehr mutig und ich bin sehr stolz auf dich.”

Shia La Beouf zeigt Reue

Tahliah Debrett Barnett, wie FKA twigs gebürtig heißt, hatte am Freitag in Los Angeles Klage gegen LaBeouf eingereicht. Darin warf sie ihm laut “The New York Times” unter anderem vor, sie während ihrer kurzen Beziehung im Jahr 2019 wissentlich mit einer sexuell übertragbaren Krankheit angesteckt und missbraucht zu haben – sowohl emotional als auch körperlich.

Aus einer E-Mail an “The New York Times” geht hervor, dass LaBeouf diese Anschuldigungen nicht von sich weist. Zwar behauptet er, “viele dieser Behauptungen sind nicht wahr”, von jeglicher Schuld freisprechen wolle und könne er sich aber nicht. Er sei FKA twigs die Möglichkeit schuldig, “ihre Aussagen öffentlich zu machen”, und bereit, “die Verantwortung für die Dinge zu übernehmen, die ich getan habe”.

Außerdem schrieb er: “Ich habe keine Entschuldigungen für meinen Alkoholismus oder meine Aggressionen, nur Erklärungsversuche. Ich habe mich selbst und alle um mich herum jahrelang missbraucht. Ich habe eine Vergangenheit, in der ich die Menschen, die mir am nächsten sind, verletzt habe. Ich schäme mich für diese Geschichte und es tut mir leid für diejenigen, die ich verletzt habe.” Nach eigener Angabe sei der 34-Jährige in Therapie. Als geheilt sehe er sich nicht an, sei aber “entschlossen, das zu tun, was ich tun muss, um wieder gesund zu werden”.

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