Jetzt bekommt auch Boris Johnson (56) sein Fett weg. Seit Greta Thunberg (18) vor wenigen Jahren zur Impulsgeberin für die Fridays-For-Future-Demonstrationen wurde und damit eine zunächst vor allem von jungen Menschen getragene weltweite Klimaschutzbewegung begründete, legt sich die junge Schwedin auch mit den politisch Mächtigen an. Beim von den USA initiierten virtuellen Klimagipfel ließ sich Johnson zu einem etwas undurchdachten Statement hinreißen. Eine Steilvorlage für Thunberg: Die 18-Jährige konterte mit einer Stichelei gegen den britischen Premierminister.

“Es ist für uns alle wichtig, dass wir zeigen, dass es hierbei nicht nur um einen teuren, politisch korrekten, grünen Akt des Häschen-Kuschelns geht”, erklärte Johnson im Rahmen der Konferenz. “Nichts gegen das Häschen-Kuscheln, aber Sie wissen, worauf ich hinaus will”, fuhr er fort. Thunberg, die schon wiederholt von Staatspräsidenten angegangen worden war, nutzte die sich bietende Gelegenheit – und änderte die Beschreibung ihres Twitter-Profils in ‘Häschen-Kuschlerin’.

Ebenso machte sich die Klimaaktivistin mit einer gewissen Ironie bemerkbar, als Donald Trump (74) im Januar das Weiße Haus verlassen musste. “Er macht den Anschein eines sehr glücklichen alten Mannes, der in eine leuchtende und wundervolle Zukunft blickt”, schrieb Thunberg unter Bezugsnahme auf eine vergleichbare Aussage Trumps auf Instagram. Auch gegen Wladimir Putin (68) und Jair Bolsonaro setzte sie sich auf ähnliche Weise zur Wehr.


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