Nova Meierhenrich nach Tod ihres Vaters von Zeitung „erpresst“

Nova Meierhenrich zu Statement gedrängt

Die ehemalige VIVA-Moderatorin Nova Meierhenrich (47) verlor 2011 ihren Vater durch Selbstmord – eine Privatsache, die eigentlich auch privat bleiben sollte. Als sei der Verlust ihres Vaters nicht schwer genug gewesen, wurde sie schließlich von einer Zeitung zu einem Statement „quasi erpresst“. Das offenbarte Nova nun in einem „GALA“-Interview zur Woche der mentalen Gesundheit.

„Das war übergriffig“

„Ich habe 18 Jahre lang die Geschichte meiner Familie geschützt – aus gutem Grund – bis eine Zeitung ein Jahr nach dem Tod meines Vaters bei mir anrief und mich quasi am Telefon erpresste“, erzählt Nova Meierhenrich der „GALA“. Welche Zeitung das war, verrät sie allerdings nicht. „Sie sagten, dass sie eine Titelgeschichte machen, ob ich wolle oder nicht. Ich könne mich aber gerne dazu äußern. Mit welchem Recht?“ Der TV-Star hatte stets kaum etwas aus seinem Privatleben erzählt. „Das war übergriffig“, sagt sie weiter und: „Wenn ich damals nicht völlig überfordert gewesen wäre, hätte ich kein Interview gegeben, sondern mir einen Anwalt genommen.“

Mit ihrem Buch holte sie sich ihre Geschichte zurück

Ihr Vater, zu dem die Moderatorin stets ein inniges Verhältnis hatte, litt jahrelang an Depressionen. Nova wurde als seine enge Bezugsperson ebenfalls depressiv. „Ich habe nicht geschafft, mich zu schützen, mich abzugrenzen“, erzählt sie. 2018 veröffentlichte sie das Buch „Wenn Liebe nicht reicht“, in dem sie offen über die Erkrankung ihres Vaters und ihre eigene spricht. Das Buch entstand demnach auch, weil Nova Meierhenrich wollte, dass ihre Geschichte wieder ihr gehört. (udo)

Auch Sie brauchen Hilfe?

Wenn Sie selbst unter Depressionen leiden und Suizidgedanken haben, finden Sie Hilfe bei den kostenlosen Hotlines: 0800 111 0 111 oder 0800 33 44 5 33. Auch eine Beratung über das Internet ist möglich unter http://www.telefonseelsorge.de.

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