Seine Hoffnung scheint sich nicht erfüllt zu haben: Mit seinem Rücktritt als Senior Royal wollte Prinz Harry, 37, seine Familie schützen – vor allem gegen teils bösartige Schlagzeilen, die ihm und Ehefrau Herzogin Meghan, 40, bis zu jenem Zeitpunkt das Leben schwer gemacht haben. Doch mit intimen Interviews über die königliche Familie und umstrittenen Karriereentscheidungen in der neuen Wahlheimat USA rückten sich die Sussexes mehr denn je in den Fokus des öffentlichen Interesses und heimsten nicht nur Lorbeeren dafür ein. Nun beschuldigt die Autorin Tina Brown den Enkel von Queen Elizabeth, 96, seinem Vater Prinz Charles, 73, schädigen zu wollen. 

Prinz Harry: „Er ist zu einer störenden Kraft geworden“

Harry setze Prinzessin Dianas, †36, Kampagne fort, "um die zukünftige Regentschaft von Charles zu stören", behauptet Brown im Interview mit dem Magazin "Marie Claire" und fasst nachdrücklich zusammen: "Harry ist zu einer störenden Kraft in der Familie geworden." Die Aktionen des ausgewanderten Royals und seiner Frau würden "den 'Krieg der Wales' fortsetzen", behauptet die Ex-Chefredakteurin von "Vanity Fair" und meint damit vermutlich Dianas offensive Art, seinerzeit die Schwierigkeiten in ihrer Ehe mit dem Prinzen von Wales öffentlich zu machen. 

„Sie taumeln immer noch“

Der Megxit, also der Rücktritt der Sussexes aus den ersten Reihen der Royals, habe die Familie "nur verblüfft", so Brown. Man habe angeblich nicht verstanden, warum sich die Beziehung zu Harry und seiner Frau verschlechtert habe. "Meghan wurde so schnell wütend, und das hat die Familie erschüttert. Sie taumeln immer noch und sind nur verblüfft, warum es so schnell schief zu gehen schien."

Offenbar hat laut Brown niemand innerhalb der königlichen Familie mit der bitteren Abrechnung des Paares gerechnet. "Es ist immer noch eine Quelle großen Schmerzes für sie. Sie waren auch völlig umgehauen, als sie sich entschieden, das Oprah-Interview zu machen, und jetzt macht Harry ein Buch."

„Wir wussten immer, dass er irgendwann gehen würde“

Bei einem Interview im Online-Live-TV-Format der "Washington Post" unterstellte Brown der Herzogin von Sussex, sich an der ehemaligen amerikanischen First Lady Michelle Obama, 58, zu orientieren und nach deren Reichtum und öffentlichem Erscheinungsbild zu streben. An Harrys Rückzug aus der königlichen Familie gibt sie ihr allerdings nicht die Schuld. "Ein sehr enger Berater sagte mir: 'Wir wussten immer, dass er irgendwann gehen würde, er war sehr unglücklich'. Sogar die Queen wusste es."

Seine Frau sei Browns Ansicht nach lediglich eine unterstützende Kraft gewesen. "Ich glaube wirklich, Harry wollte selbst raus. Meghan gab Harry die Werkzeuge, um zu gehen. Sie verstand die Welt der Agenten und Deals. Ich meine, das war nicht Harrys Welt, aber plötzlich hatte er in Meghan eine sehr weltliche Strategin, der er beschloss, mehr als allen anderen Beratern zu vertrauen."




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Das Paar habe jedoch Probleme, seit es die königliche Familie verlassen hat, glaubt Brown. Es falle vor allem Meghan schwer, eine "Marke" zu finden, so die Autorin. Die Sussexes waren offenbar nicht darauf vorbereitet, wie hart das Leben als Exil-Royals sein kann. "Sie haben beide völlig unterschätzt, wie es sein würde, ohne die Palastplattform zu sein. Der Palast hat eine erstaunliche Einberufungsmacht, jede größere Einladung der Welt kommt über diesen Weg. All das ist jetzt weg."

Verwendete Quellen: marieclaire.com, washingtonpost.com

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